Mit drei neuen Fördermodulen stärkt die Stadt Hamburg gezielt nachbarschaftliche Wärmelösungen und den Ausbau von Wärmenetzen. Gefördert werden Machbarkeitsuntersuchungen für Gebäude- und Quartiersnetze und gemeinschaftliche Wärmenetze. Zudem können Hausanschlüsse zusätzlich gefördert werden, um deren Wirtschaftlichkeit sicherzustellen. Die neuen Module ergänzen die bereits bestehenden Förderprogramme für Wärmepumpen- und Wärmenetzanschlüsse und stärken den Ausbau einer zukunftsfähigen, klimafreundlichen Wärmeversorgung.

Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Wärmepumpen und Wärmenetze zählen heute zu den wichtigsten Optionen beim Heizungstausch. Gemeinschaftliche Lösungen können eine tolle Lösung sein, um gemeinsam eine klimafreundliche Wärmelösung umzusetzen. Genau dabei möchten wir die Hamburgerinnen und Hamburger mit der neuen Förderung unterstützen. Ich möchte alle Interessierten ermuntern, sich zu diesem Thema kostenlos bei den Hamburger Energielotsen beraten zu lassen – es lohnt sich.“

Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der Hamburgischen Investitions- und Förderbank: „Mit den neuen Fördermodulen der Hamburger Heizungsförderung schaffen wir gezielt Anreize, damit Nachbarschaften, Quartiere und Unternehmen die Wärmewende gemeinsam gestalten können. Gerade gemeinschaftliche Lösungen ermöglichen eine besonders effiziente und sozial ausgewogene Umstellung auf erneuerbare Wärme.“

Bereits im Dezember 2024 startete die neue Förderung für Wärmenetzanschlüsse. Seitdem wurden rund 25 Förderzusagen für größere Gebäude erteilt – teils mit über 160 Haushalten. Auch die im Februar 2025 eingeführte, verbesserte Wärmepumpenförderung verzeichnet inzwischen rund 800 bewilligte Anträge. Mit weiteren Fördermodulen geht die Stadt Hamburg nun den nächsten Schritt auf dem Weg zur Wärmewende. 

Die neuen Fördermodule im Überblick:

  • Im Rahmen des Fördermoduls „Untersuchungen für nachbarschaftliche Wärmelösungen“ werden Machbarkeitsuntersuchungen für Gebäude- und Quartierswärmenetze mit bis zu 60.000 Euro gefördert. Darüber hinaus unterstützt die Stadt gemeinschaftliche Lärmgutachten für Luftwärmepumpen mit bis zu 4.000 Euro sowie Fachplanungen für gemeinschaftliche Wärmelösungen bis zu einer Höhe von 20.000 Euro. Alle weiteren Informationen zu diesem Fördermodul gibt es hier.  
  • Das Fördermodul „Gebäudenetze und Wärmenetze in Quartieren“ unterstützt Eigentümer:innen, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen beim Bau von gemeinschaftlichen Wärmenetzen zur Nutzung erneuerbarer Energien mit bis zu 500.000 Euro pro Netz. Weitere Informationen zu diesem Fördermodul finden Sie hier.
  • Das Fördermodul „Hausanschlussleitungen“ ermöglicht Wärmenetzbetreibern eine zusätzliche Landesförderung von 15 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 350.000 Euro pro Anschluss, zu beantragen, wenn die Wirtschaftlichkeit ohne diese Unterstützung nicht gegeben ist. Alle weiteren Informationen zu diesem Fördermodul gibt es hier.

Informieren Sie sich unter hier oder nutzen Sie die kostenlose Energie-Erstberatung der Hamburger Energielotsen: Energielotsen - hamburg.de

Rückfragen der Medien 

Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)
Alexander Fricke
Telefon: 040 42840 8006
E-Mail: pressestelle@bukea.hamburg.de 
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