Energetische Modernisierung von Mietwohnungen (Mod. A) | IFB Hamburg

Energetische Modernisierung von Mietwohnungen (Mod. A)

  • Laufender Zuschuss mit Auszahlung über sechs oder 10 Jahre, Höhe abhängig von erreichter Einsparung
  • Ohne Belegungsbindung, Mietpreisbindung optional möglich

Mietwohngebäude energetisch modernisieren?
Wir helfen bei der Umsetzung!

Wer sein Mietwohngebäude in Hamburg mit mindestens drei vermieteten Wohneinheiten energetisch modernisieren möchte, den fördern wir mit Zuschüssen im Rahmen des Klimaschutzprogrammes. 

Wen fördern wir?

Anträge können vom Eigentümer oder Erbbauberechtigten gestellt werden.

Was fördern wir?

Förderung von energetischen Maßnahmen im Rahmen des Klimaschutzprogramms (Modernisierung A).

Wie sind die Förderkonditionen?

Die Förderung erfolgt als laufender Zuschuss und wird verteilt über folgende eine Laufzeiten ausgezahlt:

  • Sechs Jahre bei Stufe eins bis vier
  • Zehn Jahre bei den Stufen fünf bis sieben und beim Effizienzhaus-Plus

Die Förderung ist modular aufgebaut: Es gibt verpflichtende Grundmodule, die durch frei wählbare Ergänzungsmodule ergänzt werden können. Grundmodule sind der Hamburger Energiepass sowie die Verfahren Qualitätssicherung Backstein und Qualitätssicherung Energie.
Die Zuschusshöhe der Stufen eins bis vier richtet sich nach der erreichten Einsparung (Jahres-Endenergiebedarf und Jahres-Heizwärmebedarf) auf Grundlage der energetischen Bilanzierungen. Bei den höheren Stufen bemisst sich die Zuschusshöhe auf Basis der Wohnfläche.
Mindestanforderung ist ein Endenergiebedarf von ≤ 90 kWh/m2a. Je höher die erreichte Einsparung und je besser die Stufe, desto höher fällt der Zuschuss aus.
Die Option einer Förderung mit Mietpreisbindung erhöht die Förderung um ca. 50 %.
Zusätzlich gibt es Zuschüsse für:

  • den Einbau von Lüftungsanlagen
  • die Verwendung von nachhaltigen Dämmstoffen
  • den Erhalt und Rekonstruktion von Backsteinfassaden
  • die Herstellung einer barrierefreien Zuwegung

Was ist noch zu beachten?

Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn ohne Zustimmung der IFB Hamburg mit der Maßnahme begonnen wurde.
Für Gebäude in Sanierungsgebieten oder solche, die nur unter erheblichen Bauaufwand wieder bewohnbar gemacht werden können, gibt es spezielle Programme.
Im Stadtteil Dulsberg stehen im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz weitere Fördermittel für die denkmalgerechte Fassadensanierung zur Verfügung.
In der Regel sind alle Programme mit den Förderangeboten der KfW kombinierbar.

So funktioniert´s

  • Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit uns auf.
  • Stellen Sie Ihren Antrag auf dem entsprechenden Vordruck und reichen Sie ihn zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen ein.
  • Wir prüfen Ihren Antrag so schnell wie möglich und entscheiden über eine Bewilligung.
  • Nach Erhalt der Bewilligung starten Sie Ihr Vorhaben.

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Bild Credits:

  • IFB Hamburg / Steven Haberland
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