Chancen im Bereich wettbewerbsfähiger und emissionsarmer Industrieproduktion!
Im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg führt die IFB Hamburg eine neue Förderinitiative im Programm PROFI Umwelt durch, mit der die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, zirkuläre Innovationen und die Nachhaltigkeit von Industrie und Zulieferbetrieben am Standort Hamburg gestärkt werden sollen.
Mit dem Innovationsfokus „Green Industry & Circular Economy Hamburg“ sollen innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Hamburger Unternehmen und mit diesen kooperierenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert werden.
Thematische Schwerpunkte
Insbesondere folgende thematische Schwerpunkte stehen im Fokus der Förderung:
1. Innovative Prozesse und Technologien für industrielle Anwendung
- Innovationen im Bereich Energie- und Materialeffizienz, Prozessoptimierung, Emissionsreduktion
- Neue Materialien
- Automatisierung und Einsatz von industrieller KI
- Vernetzte Produktion
- Effizientere Logistikprozesse
- Additive Fertigung
- und weitere innovative Ansätze
2. Circular Economy
- Innovative Lösungen für zirkuläres Design (z.B. Modularität, Reparierbarkeit, Schadstofffreiheit)
- Ökologische Nachhaltigkeit, Bioökonomie, industrielle Symbiose sowie Ansätze und Verfahren einer Circular Economy
- Nutzung von Sekundärrohstoffen
- Green Chemistry
- Abfallvermeidung und Rückgewinnung von Rohstoffen
- und weitere innovative Ansätze
3. Neuartige Energieträger, Speichertechnologien und Kraftstoffe und deren innovative Anwendungen
- Wasserstoff und Brennstoffzelle
- Energiespeicher- und Batterietechnologien bzw. -Optimierungen
- Nutzung von Stromüberschüssen (Power-to-X) und Abwärme (KWK: Kraft-Wärme-Kopplung, ORC: Organic Rankine Cycle)
- CCU (Carbon Capture and Utilization) Technologie
- Fusionsenergie, nachhaltige Kraftwerkstechnologien und Netzstabilität
- Alternative Kraftstoffe (z.B. SAF, E-Fuels)
- und weitere innovative Ansätze
PROFI Programm-Module
Gefördert werden Projekte in den folgenden PROFI Programm-Modulen:
Programm für Innovation (PROFI) – Module Umwelt und Umwelt Transfer
Skizzenphase
Um die Förderwürdigkeit Ihrer Idee vorab einschätzen zu können, reichen Sie bitte bis zum 15.04.2026 eine 2-3 seitige Projektskizze ein.
Die Skizzeneinreichung ist ab sofort möglich. Kontaktieren Sie uns bitte vorab per Telefon oder per E-Mail (siehe unten, Punkt „Ansprechpersonen“).
Antragsphase
Da die ersten Projekte bereits Ende 2026 starten sollen, müssen die ersten Förderanträge bis zum 15.07.2026 bei der IFB Hamburg eingehen.
Wen fördern wir?
Antragsberechtigt sind Unternehmen und Konsortien aus Unternehmen, die über eine Betriebsstätte in Hamburg verfügen, sowie Hochschulen/Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte in Hamburg, wenn sie Kooperationspartner eines antragstellenden Unternehmens sind.
Was fördern wir?
Innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE), die neue oder wesentlich verbesserte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zum Ziel haben.
Einzelbetriebliche FuE-Projekte sowie FuE-Kooperationsprojekte von mehreren Unternehmen oder mit Hochschulen / Forschungseinrichtungen.
Technologie- und Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen oder Forschungseinrichtungen.
Förderfähige Kostenarten sind: Personal- und Sachkosten, Kosten für Patente, Fremdleistungen.
Wie sind die Förderkonditionen?
Zuschüsse bis zu 500.000 € bei Einzelprojekten und bis zu 1 Mio. € bei Kooperationsprojekten.
Die Höhe der Förderquote orientiert sich nach Größe des Unternehmens und Art des Vorhabens. Für Unternehmen liegt sie in der Regel zwischen 25 % und 55 %.
Hochschulen / Forschungseinrichtungen werden mit einer Förderquote von bis zu 100 % gefördert. Ihr Anteil an den gesamten Projektkosten muss mindestens 10 % betragen und sollte nicht über 40 % liegen.
Was ist noch zu beachten?
Vor Bewilligung darf noch nicht mit dem Projekt begonnen worden sein.
So funktioniert's
Erstberatung
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Reichen Sie eine Projektskizze ein.
Gemeinsam erörtern wir Ihr Vorhaben in einem persönlichen Gespräch.
Antragstellung
Nach Beratung und Aufforderung durch die IFB Hamburg reichen Sie einen Antrag ein.
Wir holen ein wissenschaftliches Fachgutachten und ein Umweltgutachten zu Ihrem Vorhaben ein.
Die IFB-Vergabekommission für Innovation entscheidet über die Förderung.
Förderung
Sie erhalten den Bewilligungsbescheid und beginnen mit Ihrem Vorhaben.
Sie erstellen Zwischenberichte und rufen Ihre Mittel ab.
Bei Bedarf stehen wir Ihnen bei der Projektumsetzung beratend zur Seite.
Nach Abschluss des Vorhabens erstellen Sie einen Verwendungsnachweis.
Veranstaltung: Förderfrühstück 2026
Der Klimawandel ist eine der drängendsten Herausforderungen der Gegenwart. Daher ist Handeln gefragt – durch innovative Ideen für einen aktiven Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen und zum Schutz unserer Umwelt. Gemeinsam möchten wir diesen Weg mit Hamburger Unternehmen gehen und Innovationen durch Fördermittel unterstützen.
Damit Unternehmerinnen und Unternehmer direkt von Hinweisen für die Beantragung von Fördermitteln profitieren und sich darüber hinaus mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern austauschen können, bieten IFB Hamburg und BUKEA das Förderfrühstück an.
Wann: 24.02.2026, 10.00-12.00 Uhr, online
Die Anmeldung zum Webinar finden Sie hier.
Programm: Förderaufruf Green Industry & Circular Economy Hamburg
Dr. Carsten Lohmann, IFB Hamburg
Anne Feline Ilsemann, IFB Hamburg
Förderbeispiel Energieeffizienz
UI 039: Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH | HITEC:
Digital-Curri - Digitale Zustandsüberwachung und Wartung Unterstützung für Vulkanisationspressen in der Reifenindustrie
Jeremias Neuhaus, Head of Digital Solutions, HF
Förderbeispiel CCS & CCU
UI 059: Planeteers GmbH | UHH:
Ocean Crystals - Entfernung und Speicherung vom atmosphärischem CO2 durch hydratisierte Carbonate
Dr. Frank Rattey, CEO, Planeteers GmbH
- Fragen & Antworten bei der Beantragung von Fördermitteln
- Austausch mit Hamburger Unternehmen und der Förderbank
- Informationen & Kontakte
Veranstalter:
Der Förderfrühstück ist ein Angebot der IFB Hamburg und der BUKEA. Gemeinsames Interesse ist es, Hamburger Unternehmen und Betriebe – insbesondere KMU – auf dem Weg zu mehr Umweltschutz und Klimaneutralität zu begleiten und zu unterstützen.
Informationen zum Netzwerk UmweltPartnerschaft finden Sie hier.
Weitere Informationen zur Kreislaufwirtschaft in Hamburg finden Sie hier.