Geringinvestive Maßnahmen | IFB Hamburg
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Geringinvestive Maßnahmen

  • Überprüfung der Heizung
  • Heizungsoptimierung
  • Hydraulischer Abgleich

Heizung optimal eingestellt?

Zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen werden Heizungscheck, hydraulischer Abgleich sowie weitere einflussnehmende Maßnahmen im Heizkreislauf bzw. an den Elementen der Wärmeverteilung die zur Senkung der Systemtemperaturen beitragen, mit Zuschüssen gefördert. 

Wen fördern wir?

Antragsberechtigt sind Eigentümer und Eigentümergemeinschaften oder sonstige dinglich Verfügungsberechtigte (z. B. Erbbauberechtigte) von Wohngebäuden in Hamburg.

Was fördern wir?

Gefördert werden Investitionen in die Heizungsoptimierung von mindestens 2 Jahre alten Heizungsanlagen zur Wärmeerzeugung in Wohngebäuden. Untergeordnete Gewerbeflächen bis 10% werden mitgefördert.

EnergieträgerWohneinheitenHeizungscheckHydraulischer AbgleichUmfeldmaßnahmen
Gasbis 5 WE-förderfähigförderfähig
Gasab 6 WE--förderfähig
Sonstigeab 1 WEförderfähigförderfähigförderfähig
  • Die Analyse des Ist-Zustandes (z.B. Heizungs-Check DIN EN 15378) nebst folgender Einstellungen:
    • Absenkung Vorlauftemperatur und Optimierung der Heizkurve
    • Aktivierung der Nachtabsenkung
    • Optimierung des Zirkulationsbetriebes
    • Absenkung der Warmwassertemperatur
    • Absenkung der Heizgrenztemperatur
  • Die Durchführung des hydraulischen Abgleichs nach Verfahren B,
  • Umfeldmaßnahmen wie zum Beispiel
    • Austausch von Umwälz- und Zirkulationspumpen
    • Voreinstellbare Thermostatventile/smarte Thermostate
    • Dämmung von Wärmeverteilleitungen
    • Niedertemperaturheizkörper und Flächenheizsysteme
    • Einbau von Smart Metering-Systemen
    • Fachplanung und Baubegleitung

Was sind die Förderkonditionen?

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Wohnungseigentümergemeinschaften beträgt der Zuschuss 60% bzw. max. 6.000 €/Wohneinheit.  Die Kombination mit anderen Fördermitteln ist in diesem Fall ausgeschlossen.

Bei Mietwohngebäuden beträgt der Zuschuss 30% der Kosten bzw. max. 3.000 €/Wohneinheit.

Die maximale Höhe der förderfähigen Kosten beträgt 10.000 € je Wohneinheit.

Was ist noch zu beachten?

Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald für die zur Förderung beantragten Maßnahmen entsprechende Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen werden.

Wohnungseigentümergemeinschaften sind nur gemeinschaftlich antragsberechtigt. Der Antrag ist von einem Bevollmächtigten (Verwalter) zu stellen.

Nicht gefördert werden:

  • Analyse des IST-Zustandes inkl. der möglichen Einstellungen bei Gebäuden deren Anlagen zur Wärmeerzeugung Erdgas nutzen
  • Der hydraulische Abgleich nach Verfahren A
  • Der hydraulische Abgleich nach Verfahren B bei Gebäuden mit mehr als 5 Wohneinheiten, deren Wärmeerzeugungsanlagen mit Erdgas betrieben werden
  • Einbau bzw. Austausch von Wärmeerzeugern oder Durchlauferhitzern
  • Maßnahmen, die aufgrund gesetzlicher Bestimmungen erfolgen

Sofern gleichzeitig eine Heizungsmodernisierung und eine energetische Modernisierung der Gebäudehülle umgesetzt werden sollen, werden alle Maßnahmen des Förderprogramms Geringinvestive Maßnahmen im Förderprogramm Wärmeschutz im Gebäudebestand oder Modernisierung von Mietwohnungen gefördert. Eine Kumulation der Zuschüsse aus beiden Förderprogrammen ist nicht möglich.
 
Gerne informieren wir Sie zu weiteren Details – unsere Förder-Expertinnen und -experten beraten Sie!

So funktioniert's

  • Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
  • Holen Sie ein Angebot ein.
  • Stellen Sie den Antrag über das eAntragsportal und reichen Sie ihn zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen ein.
  • Wir prüfen Ihren Antrag so schnell wie möglich und entscheiden über eine Bewilligung.
  • Nach Erhalt der Bewilligung starten Sie Ihr Vorhaben.