Erneuerbare Wärme | IFB Hamburg

Erneuerbare Wärme

  • Zuschüsse für Solarthermie-Anlagen und Austausch heizungstechnischer Anlagen
  • Bis zu 80 % Zuschuss für Wärmeverteilnetze

Erneuerbare Wärme für Hamburg?
Wir sorgen für nachhaltige Lösungen! 

Die Versorgung von Gebäuden mit Heizung und Warmwasser ist für ein Drittel der Hamburger CO2-Emissionen verantwortlich. Hier können wir uns gemeinsam noch deutlich verbessern – deshalb geben wir Zuschüsse zu Maßnahmen, die den Energiebedarf senken, die Effizienz verbessern und den Anteil erneuerbarer Energien erhöhen.

Wen fördern wir?

  • Grundeigentümer in Hamburg oder dinglich Verfügungsberechtigte
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (sowohl kleine und mittlere Unternehmen als auch große Unternehmen) und sonstige Organisationen (z.B. Vereine, Stiftungen, Kirchen) in Hamburg
  • Unternehmen, die im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung (Energie-)Dienstleistungen für Dritte in Hamburg erbringen

Was fördern wir?

  • Solarthermie und Heizungsmodernisierung
    • Gefördert werden Solarthermieanlagen ab einer Mindest-Bruttokollektorfläche von 20 m² für Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Es werden sowohl heizungsunterstützende als auch Anlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung sowie Anlagen, die in Wärmenetze einspeisen, gefördert.
    • Das Solarertrags-Monitoring ist verpflichtend und wird zusätzlich gefördert.
    • Austausch der Heizung bei gleichzeitiger Installation einer förderfähigen Solarthermieanlage.
  • Bioenergie-Anlagen
    • Vollautomatisch arbeitende Biomasse-Verbrennungsanlagen und Biogasanlagen ab einer Größe von 100 kW
  • Wärmepumpen-Anlagen in Bestandsgebäuden (im Neubau nur Anlagen zur Nutzung der Wärme aus Abwasser)
  • Geothermie und Wärme aus Abwasser
    • Anlagen zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie (Erdwärmesonden bis 400 m Tiefe und Erdwärmekollektoren),
    • Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie
    • Anlagen zur Nutzung von Wärme aus Abwasser
  • Wärmeverteilnetze, die der anteiligen Nutzung erneuerbarer Energien dienen
  • Wärmespeicher ab einem Speichervolumen von 4 m3; nur in Verbindung mit einer aus diesem Programm geförderten Anlage oder einem förderfähigen Wärmeverteilnetz
  • Mehrfachnutzung von Flächen zur Nutzung von erneuerbarer Wärme und flächensparende Lösungen zur Nutzung von erneuerbarer Wärme; mindestens 100.000 € notwendige Investitionskosten

Wie sind die Förderkonditionen?

Modul Solarthermie und Heizungsmodernisierung

Zuschuss für den Bau einer Solarthermieanlage

  • 100 €/m2 Bruttokollektorfläche (im Neubau 75 €/m2) für Anlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung
  • 200 €/m2 Bruttokollektorfläche (im Neubau 150 €/m2) für Anlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung
  • Bei Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche größer als 200 m2 erfolgt die Festlegung des Zuschusses im Einzelfall.

Zuschuss für das Solarthermie-Monitoring

Das obligatorische Solarthermie-Monitoring wird mit einem zusätzlichen Zuschuss gefördert in Höhe von 

  • 2.000 € bei Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von 20 bis einschließlich 100 m2
  • 3.000 € bei Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche größer 100 bis einschließlich 200 m2
  • Bei Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche größer 200 m2 erfolgt die Festlegung des Zuschusses im Einzelfall.

Zuschuss für den Austausch heizungstechnischer Anlagen
Der Austausch der Heizung bei gleichzeitiger Installation einer förderfähigen Solarthermieanlage wird mit Zuschüssen zwischen 60 €/m² und 120 €/m² Bruttokollektorfläche gefördert.

Modul Wärmepumpen-Anlagen

  • Für gasbetriebene Wärmepumpen, elektrisch betriebene Wasser/Wasser-Wärmepumpen und elektrisch betriebene Sole/Wasser-Wärmepumpen beträgt der Zuschuss 100 € je kW Nennwärmeleistung, mindestens jedoch 4.200 €.
  • Für elektrisch betriebene Luft/Wasser-Wärmepumpen beträgt der Zuschuss 40€ je kW Nennwärmeleistung, mindestens jedoch 1.500 €.
  • Festlegung des Zuschusses im Einzelfall ab einer Nennwärmeleistung von 500kW.

Modul Geothermie sowie Wärme aus Abwasser

  • Für Anlagen zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie mit Hilfe von Erdwärmesonden bis 400 m Tiefe oder Erdwärmekollektoren beträgt die Höhe des Zuschusses 15 % der notwendigen Investitionskosten.
  • Für Anlagen zur Nutzung von Wärme aus Abwasser beträgt die Höhe des Zuschusses 20 % der notwendigen Investitionskosten.
  • Die Förderung der Nutzung der Tiefengeothermie wird nachrangig in Bezug auf eine obligatorisch einzusetzende Bundesförderung festgelegt.

Weitere Module

Die Förderdetails für die weiteren Module können der Förderrichtlinie entnommen werden.

Was ist noch zu beachten?

  • Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald entsprechende Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen werden.
  • Alle Installationen müssen von Handwerksbetrieben ausgeführt werden, die in die Handwerksrolle für das Installateur- und Heizungsbauerhandwerk (Solarthermie: auch Dachdeckerhandwerk) eingetragen sind.

Gerne informieren wir Sie zu weiteren Details – unsere Förder-Experten beraten Sie!

So funktioniert´s:

  • Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit uns auf.
  • Stellen Sie Ihren Antrag auf dem entsprechenden Vordruck und reichen Sie ihn zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen ein.
  • Wir prüfen Ihren Antrag so schnell wie möglich und entscheiden über eine Bewilligung.
  • Nach Erhalt der Bewilligung starten Sie Ihr Vorhaben.

Das könnte Sie auch interessieren

Bild Credits:

  • alsterarbeit gGmbH
  • HSVA
  • IFB Hamburg / Steven Haberland
  • IFB Hamburg / Steven Haberland
  • IFB Hamburg / Steven Haberland