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Ressourcen schonen und Initiative zeigen

Die Zukunft ist nachhaltig. Bei Wärtsilä in Hamburg prägt diese Erkenntnis Geschäft und unternehmerisches Handeln. Unterstützung für die jüngste Initiative im eigenen Haus, die Standortumrüstung auf LED-Beleuchtung, kam über das IFB-Förderprogramm UfR - Unternehmen für Ressourcenschutz.

Der finnische Wärtsilä-Konzern blickt auf eine mehr als 180-jährige Geschichte zurück – von den Anfängen als Sägewerk über den Motor- und Generatorbau bis hin zur heutigen Ausrichtung als Anbieter von innovativen Technologien und Lebenszykluslösungen für die Schifffahrts- und Energiemärkte. Mit mehr als 17.000 Mitarbeitern in 70 Ländern hat sich Wärtsilä der Dekarbonisierung verschrieben und treibt damit die industrielle Transformation weltweit voran. Als Vertriebsstelle und Service Center für Schifffahrts- und Energielösungen leistet dazu seit 1982 auch der Hamburger Standort in Wilhelmsburg mit rund 200 Mitarbeitern einen wichtigen Beitrag.

„Unser Schwerpunkt liegt auf innovativen, nachhaltigen Technologien und Dienstleistungen, mit denen wir unsere Kunden bei der kontinuierlichen Verbesserung ihrer ökologischen und wirtschaftlichen Leistung unterstützen“, erklärt Matthias Marquardt, Manager Workshop bei Wärtsilä. Dabei verkauft man in Hamburg nicht nur Nachhaltigkeit, sondern lebt sie auch im eigenen Haus: „Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmensphilosophie – wir investieren dafür entsprechende Ressourcen.“

Damit auch morgen noch das Licht angeht

Zu den jüngsten Investitionen für den Ressourcenschutz und die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks im Unternehmen zählt die Umrüstung der Standortbeleuchtung zweier Werkshallen auf LED-Technik. „LED-Leuchten sind langlebig und sparsam im Verbrauch. Doch im Gegensatz zu Privathaushalten, erreicht der Leuchtmitteleinsatz im Unternehmen schnell eindrucksvolle Dimensionen“, berichtet Marquardt. Im Fall von Wärtsilä waren in den Produktionshallen mehr als 200 Leuchten inklusive Leuchtmittel für die Grund-, Durchgangs-, Sicherheits-, Rettungsweg- und Arbeitsplatzbeleuchtung zu installieren. Das Projektvolumen belief sich auf knapp 86.000 Euro. „Dank der fachlichen Beratung durch die IFB Hamburg konnten wir das Projekt um eine intelligente Lichtsteuerung erweitern und so die Betriebszeit der Beleuchtungsanlage senken. Unsere Mitarbeiter profitieren von Tageslichtqualität an ihren Arbeitsplätzen, die sich an die Nutzungsbedürfnisse anpasst.“

Möglich wurde die Unterstützung durch das Programm UfR - Unternehmen für Ressourcenschutz. Es fördert Projekte im Unternehmen, die CO2-Emissionen einsparen oder Energie-, Wasser- und Rohstoffverbrauch reduzieren und dabei über die rein gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen. Die Zuschüsse betragen je nach Unternehmensgröße 30 bis 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben und werden als Festbetrag pro jährlich vermiedener Tonne CO2, eingesparter Tonne Material oder eingespartem Kubikmeter Wasser vergeben.

47 Tonnen CO2 weniger pro Jahr

Durch die Erneuerung der vorhandenen Beleuchtungsanlage kann Wärtsilä den Strombedarf und CO2-Ausstoß für die Gesamtbeleuchtung um etwa 72 Prozent senken. Pro Jahr spart das Unternehmen knapp 99.000 Kilowattstunden Strom und somit rund 47 Tonnen CO2 ein. „Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Betriebskostenabrechnung. Wir erzielen pro Jahr Einsparungen von mehr als 20.000 Euro“, betont Workshop-Manager Marquardt. Ohne Förderung hätte Wärtsilä den Austausch der Beleuchtungsanlage trotz des großen Effizienzsteigerungspotenzials erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt durchführen können. „Nie waren die Argumente für Investitionen in den Ressourcenschutz so stark wie heute und gleichzeitig betriebswirtschaftlich so sinnvoll“, meint Marquardt. Für ihn geht die Planung weiter: Nächstes Projekt soll die Einführung eines Ringkühlungssystems für die Prüfstände sein, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. 

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Bild Credits:

  • Streicherphotographie Wärtsilä
  • Miniatur Wunderland Hamburg
  • Petersen-Projekte / Architektur und Baudenkmalpflege
  • HSVA
  • IFB Hamburg / Jörg Müller
  • IFB Hamburg / Steven Haberland
  • IFB Hamburg / Markus Contius