Förderinitiative "Green Potential Screening" | IFB Hamburg

Förderinitiative "Green Potential Screening"

  • Bis zu 70 % Förderquote für Unternehmen und 100 % für Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Für Unternehmen jeglicher Größe und Branche sowie aller Technologiefelder

Sie möchten bisher ungenutzte Potenziale identifizieren, die Ihre bestehenden Produkte und Verfahren im Sinne des Klima- und Umweltschutzes zu verbessern? Wir möchten Sie dafür auf eine Förderung nach dem Förderprogramm PROFI Umwelt aufmerksam machen.

Im Vordergrund des Green Potential Screenings stehen Innovationen in den Bereichen Ressourcen- und Energieeffizienz sowie die Kreislaufwirtschaft. Sie möchten entsprechende Umweltentlastungspotenziale aufdecken und für eine spätere Realisierung weiter konkretisieren?

Um Ihnen voraussichtlich noch in diesem Jahr eine Entscheidung über Ihren Förderantrag geben zu können, benötigen wir Ihren Antrag spätestens bis zum 01.11.2021.

Wen fördern wir?

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Konsortien aus Unternehmen, die über eine Betriebsstätte in Hamburg verfügen, sowie Hochschulen/Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte in Hamburg, wenn sie Kooperationspartner eines antragstellenden Unternehmens sind.

Sollten Sie an einem Kooperationsprojekt interessiert sein, stehen Ihnen bei der Kontaktvermittlung zu geeigneten Forschungspartnern unsere Kooperationspartner, die Innovations Kontakt Stelle, die Energieforschungsverbund Hamburg und die Tutech, gerne zur Seite.

Innovations Kontakt Stelle: Herr Dr. Florian Vogt, vogt@iks-hamburg.de, 040 36138-423.
Energieforschungsverbund Hamburg: Herr Prof. Dr.-Ing. Ingo Weidlich, ingo.weidlich@hcu-hamburg.de, 040 428 27-5700.
Tutech: Herr Thomas Sperling, sperling@tutech.de, 040 76629-6321.

Was fördern wir?

Das „Green Potential Screening“ ist eine Durchführbarkeitsstudie zur Identifizierung und Konkretisierung von Innovationpotenzialen im Sinne des Klima- und Umweltschutzes. Das Vorhaben verspricht die Aufdeckung und Bewertung von signifikantem Umweltentlastungspotential (Ressourceneffizienz, Energieeffizienz, Produktlebenszyklus) sowie ggf. die Bewertung des CO2-Äquivalents mit dem Ziel, eine Grundlage für eine anschließende Realisierung dieser Einsparpotentiale im Rahmen eines FuE-Projekts zu schaffen.

Die Durchführbarkeitsstudie sollte im Wesentlichen mit internen Ressourcen des Unternehmens (z.B. in den Unternehmensbereichen Produktion, Produktentwicklung oder Prozesse) durchgeführt werden. Im Bedarfsfall kann die Untersuchung um eine externe wissenschaftliche Begleitung ergänzt werden (Kooperationsprojekt).

Wie sieht ein typisches Projekt aus?

Die geltenden Bedingungen der Förderung entnehmen Sie bitte der Förderrichtlinie des Programms für Innovation (PROFI). Die Höhe der Förderquote orientiert sich an der Größe des Unternehmens. Diese liegt bei bis zu 50 % für große Unternehmen, bis zu 60 % für mittlere Unternehmen und bis zu 70 % für kleine Unternehmen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass Green Potential Screening Projekte (Durchführbarkeitsstudien) mit einer Laufzeit von vier bis 18 Monaten durchschnittliche Zuschussvolumina bis zu 85.000 € für Einzelprojekte und bis zu 125.000 € für Kooperationsprojekte haben.

Bei Kooperationsprojekten: Hamburger Hochschulen / Forschungseinrichtungen können mit einer Förderquote von bis zu 100 % gefördert werden. Ihr Anteil an den gesamten Projektkosten muss mindestens 10 % betragen und soll nicht über 40 % liegen.

Was ist noch zu beachten?

Vor Bewilligung darf noch nicht mit dem Projekt begonnen worden sein.

So funktioniert´s

Erstberatung

  • Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
  • Reichen Sie zunächst einen unverbindlichen Projektskizzenentwurf ein (siehe Leitfaden für Antragsteller).
  • Auf Basis der Projektskizze führen wir mit Ihnen ein Interview zur Besprechung Ihres Vorhabens durch und geben Ihnen dazu Feedback.

Antragstellung

  • Reichen Sie Ihren Antrag inkl. Anlagen ein (siehe Downloads).

Förderung

  • Sie erhalten den Bewilligungsbescheid und beginnen mit Ihrem Vorhaben.
  • Die Mittelabrufe erfolgen nach dem Ausgabenerstattungsprinzip.
  • Nach Abschluss des Vorhabens erstellen Sie einen Verwendungsnachweis.

Bei Bedarf stehen wir Ihnen bei der Projektumsetzung beratend zur Seite.