Hamburger Innovations-Wachstumsfonds wird eingestellt | IFB Hamburg
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Hamburger Innovations-Wachstumsfonds wird eingestellt

Der Hamburger Innovations- und Wachstumsfonds sollte mit einem Fondsvolumen in Höhe von 100 Mio. Euro ausgestattet werden. Davon sollten bis zu 10 Mio. Euro über die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) zur Verfügung gestellt werden, 90 Mio. Euro sollten private Investoren einbringen. Ziel des Fonds sollte es sein, innovative Startups zu fördern, um die bestehende Finanzierungs- und Förderlücke in der Wachstumsphase junger innovativer Unternehmen zu schließen. Seit Ende 2018 war ein per Ausschreibungsverfahren ausgewählter, privater Fondsmanager damit beauftragt, private Mittel für den Fonds einzuwerben.

Startups sind darauf angewiesen, regelmäßig Investorengelder einzuwerben. Laut Fondsmanager hat sich während des Fundraisings das Marktumfeld durch negative Ereignisse wie z. B. geplatzte Börsengänge aber stark eingetrübt. Da vor dem Hintergrund der Coronapandemie die Bereitschaft von Investoren, risikoreiche Engagements einzugehen, weiter gesunken ist, wurde der Vertrag mit dem Fondsmanager nun einvernehmlich aufgelöst.

Für Startups gibt es jedoch weiterhin attraktive Fördermöglichkeiten: Über die IFB Hamburg stehen mit dem Hamburg-Kredit Innovation, den Förderprogrammen InnoFounder und InnoRampUp sowie dem Innovationsstarter Fonds vielfältige Möglichkeiten für innovative junge Unternehmen mit Sitz in Hamburg zur Verfügung. Auch wurde Anfang 2020 durch die IFB Hamburg im Auftrag der Stadt das Hamburger Investoren Netzwerk (HIN) gegründet, um Privatinvestoren und Startups zu vernetzen. Mit dem Corona Recovery Fonds steht ein Instrument für junge Hamburger Unternehmen zur Verfügung, die im Zuge der Coronapandemie in Schwierigkeiten geraten sind. Bis zu 50 Mio. Euro aus Bundes- und Landesmitteln können in Form von stillen Beteiligungen zur Verfügung gestellt werden.

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