IFB Hamburg ist aktivster Kapitalgeber für Innovationen „made in Hamburg“ | IFB Hamburg

IFB Hamburg ist aktivster Kapitalgeber für Innovationen „made in Hamburg“

Die Wirtschaftsförderung der IFB Hamburg weist eine sehr positive Entwicklung auf, so wurden seit dem Jahr 2013 rund 2.000 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von rund 540 Mio. EUR an Hamburger Gründungen und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vergeben. Im Geschäftsjahr 2019 wurden unter anderem mit dem Hamburg-Kredit Gründung und Nachfolge 223 Neugründungen als auch Übernahmen bereits bestehender Unternehmen gefördert. Mit einem Fördervolumen von 27 Mio. EUR konnten in diesem Programm Investitionen von über 61 Mio. EUR realisiert werden. Damit verbunden konnten 1.178 Arbeitsplätze erhalten und generiert werden.
In dem speziell für innovative Ideen eingerichteten Geschäftsfeld Innovation in der IFB Hamburg stieg in den letzten Jahren das kumulierte jährliche Fördervolumen von 4,7 Mio. auf 10,7 Mio. EUR. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum rund 300 innovative Startups, Unternehmen und auch Forschungseinrichtungen gefördert. Mit einem Gesamtfördervolumen von rund 60 Mio. EUR ist die IFB Hamburg gemeinsam mit ihrer 100%igen Tochter IFB Innovationsstarter GmbH inzwischen der aktivste Kapitalgeber im Innovations-Ökosystem der Hansestadt. Neben dem Fördervolumen konnte vor allem auch die Effektivität der Innovationsförderung erhöht werden. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden mit jedem eingesetzten Fördereuro zwei zusätzliche Euro an Privatinvestitionen angestoßen. Eine Verdopplung gegenüber dem Startjahr 2013. Zudem liegt der im Durchschnitt erwartete Arbeitsplatzeffekt der Förderung inzwischen bei über 20 neu geschaffenen Arbeitsplätzen je Bewilligung.

„Die erhöhten Fallzahlen und das steigende Fördervolumen zeigen, dass die Wirtschafts- und Innovationsförderung einen wesentlichen Baustein unserer Förderaktivitäten darstellt. Hierbei unterstützen wir als universelle Förderbank die Zukunftsfähigkeit der Metropolregion Hamburg“, so Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der IFB Hamburg.

 „Mit der IFB Hamburg hat der Senat einen starken und kompetenten Partner für die Umsetzung der Hamburger Innovationsförderung an seiner Seite. Nicht umsonst ist die IFB Hamburg aktivster Kapitalgeber für Innovationen „made in Hamburg“. Denn Innovationskraft sichert Wettbewerbsfähigkeit. Damit das so bleibt, arbeiten wir gemeinsam an einer zukunftsgewandten Innovationspolitik, um den großen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen“, so Wirtschaftssenator Westhagemann.

Breites Förderportfolio für alle Hamburger Innovationsakteure
Das IFB-Förderportfolio im Innovationsbereich umfasst inzwischen Zuschuss-, Darlehens- und Beteiligungsprogramme. Auch die Förderung mit EFRE-Mitteln ist ein erfolgreicher Bestandteil der Förderaktivitäten.
Rund 80 Prozent der Fördermittel im Innovationsbereich kommen dabei KMU und Startups zugute. Über die Finanzierung von Verbundprojekten, etwa im Programm Profi Transfer, werden verstärkt auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gefördert.

Neue Ansätze für die Zukunftsfähigkeit der Freien und Hansestadt Hamburg
Die Förderung von innovativen Wirtschaftsakteuren führt zu positiven Spill-Over-Effekten, die den fortlaufenden Strukturwandel der Hamburger Gesamtwirtschaft unterstützen und somit auch zur volkswirtschaftlichen Stärkung der Freien und Hansestadt beitragen. Darüber hinaus adressiert der Senat über die Innovationsförderung der IFB Hamburg auch zentrale Zukunftsthemen von Wirtschaft und Gesellschaft.
So werden seit 2020 über die Zuschussprogramme InnoFounder und InnoRampUp verstärkt innovative Startups gefördert, die einen gesellschaftlichen Impact gemäß der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) verfolgen. Des Weiteren unterstützt die IFB Hamburg über die FuE Förderung die Entwicklung technologischer Innovationen zur Minimierung des Ressourcenverbrauchs und der Klimabelastung in Produktions- und Lieferketten. Im Rahmen der Umsetzung des Hamburger Klimaplans werden diese Förderansätze weiter ausgebaut werden.

Bessere Strukturen für private Investitionen in Hamburger Startups
Um die Kapitalversorgung von innovativen Gründungen aus Hamburg über direkte Zuschüsse hinaus strukturell zu verbessern hat die IFB Hamburg über ihre Tochtergesellschaft IFB Innovationsstarter GmbH in 2020 das Hamburger Investorennetzwerk (HIN) initiiert. Hier werden mit verschiedenen Formaten private Investoren und innovative Startups zusammengebracht, um die Anbahnung von frühen Finanzierungsrunden zu unterstützen. Bei der ersten Matchmaking-Veranstaltung im Februar haben rund 50 Business Angels und andere VC-Investoren teilgenommen, um die fünf dort vorgestellten Startups kennen zu lernen. 

Rückfragen der Medien:
Pressestelle IFB Hamburg, Zedahrt Kapoor
Telefon (040) 248 46 – 154 / E-Mail: z.kapoor@ifbhh.de
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