FHH-Landesbürgschaften

Die FHH übernimmt zur Förderung der Wirtschaft Landesbürgschaften für Kredite an Unternehmen aller Branchen.

Anträge auf Landesbürgschaften können nur gestellt werden, wenn Bürgschaften der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH (BG) grundsätzlich nicht in Frage kommen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Bürgschaftsbeträge über 1,25 Mio. Euro benötigt werden oder die Bürgschaft zugunsten eines großen Unternehmens zu übernehmen ist.

Was fördern wir?

Landesbürgschaften der Freien und Hansestadt Hamburg werden insbesondere gewährt

  • zur Förderung von Vorhaben von innovativen und technologieorientierten Hamburger Unternehmen, um einen Beitrag zur Erreichung der Ziele der InnovationsAllianz Hamburg zu leisten.
  • zur Förderung der Hamburger Wirtschaft in den Clustern Luftfahrt, Logistik, Life Science, Medien und IT, Erneuerbare Energien, Maritime Wirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Kreativwirtschaft, um Wachstums- und Entwicklungspotentiale für Hamburg zu erschließen.


Gefördert werden können insbesondere Unternehmen mit Sitz oder bedeutender Betriebsstätte in Hamburg, sofern eine Gewinnerzielungsabsicht besteht. Des Weiteren können Vorhaben mit Landesbürgschaften gefördert werden, sofern für diese ein volkswirtschaftlicher Nutzen für Hamburg belegt werden kann.

Die Landesbürgschaften werden übernommen, wenn dadurch im Interesse Hamburgs liegende volkswirtschaftlich förderwürdige Maßnahmen ermöglicht werden. Sie werden insbesondere im Zusammenhang mit Ansiedlung, Neugründung oder Wachstum/Erweiterung von Unternehmen aber auch bei notwendigen Strukturanpassungen oder Sanierungen gewährt.

Wie sind die Förderkonditionen?

Landesbürgschaften der FHH können insbesondere zur Besicherung von Investitionskrediten, darüber hinaus auch für Betriebsmittelkredite einschließlich Avalkrediten übernommen werden.

So funktioniert‘s:

  • Zur Klärung, ob in einem konkreten Fall eine Landesbürgschaft der Freien und Hansestadt grundsätzlich in Frage kommen kann, führt die IFB Hamburg mit dem Kreditinstitut und/oder dem Unternehmen ein erstes Informationsgespräch.
  • Anträge auf Übernahme einer Landesbürgschaft sind mittels des entsprechenden Antragsvordrucks und zusammen mit den dort genannten Antragsunterlagen bei der IFB Hamburg zu stellen. Die IFB Hamburg kann im Prüfungsprozess weitere Unterlagen anfordern. Die vollständige Vorlage der Unterlagen, die u.a. einen umfassenden Einblick in die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens ermöglichen müssen, ist Voraussetzung für eine Prüfung durch die IFB Hamburg und damit die Befassung der Kreditkommission.
  • Der Antrag muss eine Darstellung der vorgesehenen Besicherung und eine Stellungnahme des Kreditinstitutes zum Wert der Sicherheiten enthalten. Bei Kapitalgesellschaften sind deren Gesellschafter und ggfs. verbundene Unternehmen in geeigneter Weise mit zu verpflichten.


Was ist noch zu beachten?

  • Nach formeller Antragstellung wird ein einmaliges Bearbeitungsentgelt fällig. Erst nach Zahlung dieses Bearbeitungsentgeltes startet die Prüfung des Falles durch die IFB Hamburg.
  • Nach Übernahme der Landesbürgschaft werden eine laufende Regelvergütung und eine Bereitstellungsvergütung für noch nicht valutierte Beträge erhoben.
  • Die aktuelle Höhe des Bearbeitungsentgeltes, der Regel- sowie der Bereitstellungsvergütung ist dem Entgeltmerkblatt, das Bestandteil der Antragsunterlagen ist, zu entnehmen.

Ansprechpartner und Downloads

Telefon Fax E-Mail
Herr Feldmeier 24846- 170 - 56 170 m.feldmeier(at)ifbhh.de

Landesbürgschaften der FHH

Informationen
Allgemeine Informationen Download (37 kB)
Entgeltmerkblatt Download (44 kB)
Antragsformulare
Antrag auf Gewährung einer Landesbürgschaft der FHH Download (717 kB)
Antrag auf Änderung einer bestehenden Landesbürgschaft der FHH Download (713 kB)
Merkblatt für die Gewährung oder Änderung von Landesbürgschaften der FHH Download (323 kB)
Erklärung über bereits erhaltene De-minimis-Beihilfen Download (1 MB)

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Ansprechpartner