Berufsausbildung

Förderung von Berufsausbildungen

Ziel der Förderung ist es, Auszubildende, die aufgrund einer Teilzeitausbildung erhöhte finanzielle Bedarfe haben und Auszubildende, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Nationalität von Förderinstrumenten des Bundes ausgeschlossen sind, eine Ausbildung zu ermöglichen und gleichzeitig damit beizutragen, den Fachkräftebedarf auf dem Hamburger Arbeitsmarkt zu decken.

Wen fördern wir?

Für eine Förderung kommen Auszubildende infrage:

  • deren Ausbildungsort in Hamburg liegt,
  • die über keinen in Deutschland erworbenen Berufsabschluss oder ein in Deutschland abgeschlossenes Hochschulstudium verfügt,
  • die ihre Berufsausbildung nicht oder nicht vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren können,
  • die durch schriftliche Nachweise der jeweils zuständigen Stelle nachweist, dass gesetzliche Förderleistungen und gesetzliche Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG), Berufsausbildungsbeihilfe (BAB und § 27 SGB II) nicht gewährt werden.


Was fördern wir?

Folgende berufliche Ausbildungen können gefördert werden:

  • duale berufliche Ausbildungen,
  • vollqualifizierende Ausbildungen in einer Berufsfachschule,
  • Aufstiegsfortbildungen gemäß Aufstiegsfortbildungsgesetz („Meister-BAföG“).


Im Einzelnen werden Kosten übernommen für:

  • Kurs- und Schulgebühren
  • Kinderbetreuungskosten, soweit der Umfang der kostenlos zur Verfügung stehenden Kinderbetreuung nicht ausreicht,


Wie sind die Förderkonditionen?

Ein am elternunabhängigen BAföG-orientiertes Stipendium soll zur Sicherung des Lebensunterhalts beitragen. 50% werden als zinsloses Darlehen gezahlt, 50% der Förderung sind ein Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Auszubildende können mit maximal 735,00 Euro gefördert werden (entspricht dem aktuellen BAföG-Höchstsatz). Die Auszahlungen enden spätestens mit dem Ende der Berufsausbildung. Die Höhe des Stipendiums richtet sich nach Familienstand und Einkommen. Die Rückzahlung beginnt 12 Monate nach Ende der Berufsausbildung, die monatlichen Tilgungsraten betragen 120,00 Euro.

Alternativ oder ergänzend zu einem Stipendium kann ein nichtrückzahlbarer Einmalzuschuss für Kurs- und Schulgebühren bzw. Kinderbetreuungskosten bis zu 4.000 Euro gewährt werden, sofern bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden. Für die über 4.000,00 Euro hinausgehenden Kosten kann ein zinsloses Darlehen bis zu einer Höhe von 6.000,00 Euro gewährt werden. 

Was ist noch zu beachten?

Die Antragstellung ist auch nach Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages und nach Beginn der Ausbildung möglich. Wenn die Ausbildung bereits begonnen wurde, können die Fördermittel rückwirkend zum Datum der Antragstellung gewährt werden.

So funktioniert`s

  • Klären Sie zunächst beim BAföG-Amt bzw. Jobcenter, ob eine gesetzliche Förderung durch BAföG oder BAB für Sie möglich ist.
  • Nehmen Sie Kontakt mit der IFB Hamburg auf und klären Sie vorab die Voraussetzungen Ihrer persönlichen Fördermöglichkeiten. Das Antragsformular übersenden wir Ihnen gerne.
  • Stellen Sie Ihren Antrag auf dem entsprechenden Formular und fügen die erforderlichen Unterlagen bei.
  • Die IFB Hamburg prüft Ihren Antrag und entscheidet über die Fördermittel

Ansprechpartner und Downloads

Telefon Fax E-Mail
Herr Vogel 24846- 124 - 56 124 r.vogel(at)ifbhh.de

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Anerkennung von Abschlüssen

Förderrichtlinie Stipendienprogramm Download (78 kB)
Flyer Download (588 kB)

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