Schallschutzmaßnahmen im Fluglärmschutzbereich | IFB Hamburg
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Schallschutzmaßnahmen im Fluglärmschutzbereich

  • Zuschüsse für Einbau von Schallschutzfenstern sowie -türen im Fluglärmschutzbereich
  • Zuschuss bis zu 100 % der förderfähigen Kosten

Aufenthaltsräume gegen Fluglärm schützen?
Wir fördern schalldämmende Maßnahmen.

Gefördert werden Lärmschutzmaßnahmen an Fenstern und Türen von bestehenden Wohngebäuden, um die Einwirkungen durch Fluglärm im Lärmschutzbereich nach der Fluglärmschutzverordnung Hamburg (FluLärmHmbV) der Tagschutzzone 1 und/oder der Nachtschutzzone in einem Radius größer 1,3 km um das Startbahnkreuz zu mindern.

Wen fördern wir?

Grundeigentümer in Hamburg oder sonstige dinglich Verfügungsberechtigte von:

  • selbstgenutztem Wohneigentum (Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser)
  • vermieteten Mehrfamilienhäusern
  • Wohnungseigentümergemeinschaften

Voraussetzung ist, dass bereits früher ein Antrag nach dem 9. Fluglärmschutzprogramm auf Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen gestellt wurde und keine baulichen Maßnahmen bzw. nur der Einbau von Lüftern als erforderlich angesehen wurde.

Was fördern wir?

Gefördert wird der Einbau von Schallschutzfenstern- sowie -türen und/oder automatischen Fensterschließern. Sofern erforderlich werden auch Lüftungstechnische Maßnahmen ohne Wärmerückgewinnung bezuschusst. 

Aufenthaltsräume / FluglärmschutzzoneNachtschutzzoneTagschutzzone 1 Überschneidung Tagschutzzone 1 /Nachtschutzzone
WohnzimmerFenster und TürenFenster und Türen
Wohnküche > 12 m²Fenster und TürenFenster und Türen
SchlafzimmerFenster, Türen und FensterschließerFenster und TürenFenster, Türen und Fensterschließer
KinderzimmerFenster, Türen und FensterschließerFenster und TürenFenster, Türen und Fensterschließer

Wie sind die Förderkonditionen?

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
Der Zuschuss für die Maßnahmen beträgt 100 % der förderfähigen Kosten jedoch höchstens 150 €/m² der förderfähigen Wohnfläche.
Für Vermieter beträgt der Zuschuss 85 % der nachgewiesenen förderfähigen Modernisierungskosten.

Was ist noch zu beachten?

Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt und bewilligt werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald für die Schallschutzmaßnahme entsprechende Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen werden.

Bei den Zuschüssen für Schallschutz an vielbefahren Straßen und im Fluglärmschutzbereich handelt es sich um befristete Förderprogramme, bei denen Bewilligungen nur bis zum Verbrauch der Restmittel ausgesprochen werden können. Für die Reihenfolge der Bewilligung ist der Zeitpunkt der Vollständigkeit maßgeblich – nicht allein der Antragseingang. Es kann somit nicht gewährleistet werden, dass alle Anträge aufgrund der begrenzten Haushaltsmittel bedient werden.

Gerne informieren wir Sie zu weiteren Details – unsere Förder-Experten beraten Sie!

So funktioniert´s

  • Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
  • Stellen Sie Ihren Antrag auf dem entsprechenden Vordruck und reichen Sie ihn zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen ein.
  • Wir prüfen Ihren Antrag so schnell wie möglich und entscheiden über eine Bewilligung.
  • Nach Erhalt der Bewilligung starten Sie Ihr Vorhaben.