Hamburger Kleinstkreditprogramm | IFB Hamburg

Hamburger Kleinstkreditprogramm

  • Bis 17.500 € pro Gründer für Investitions- und Betriebsmittel
  • Beratung zu Gründungsvorhaben über die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung

Gründen aus der Arbeitslosigkeit?
Wir unterstützen mit Kleinstkrediten!

Wir fördern die Gründung eines Unternehmens mit einem Kleinstkredit, sofern die Gründerinnen oder Gründer zur Zeit der Gründung erwerbslos sind bzw. von Erwerbslosigkeit bedroht sind.

Wen fördern wir?

Natürliche Personen, die seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in Hamburg gemeldet sind.
Zum Zeitpunkt der Gründung muss der Antragstellerin oder der Antragsteller erwerbslos oder von Erwerbslosigkeit bedroht sein. Das gilt sowohl für eine Neugründung als auch für die Förderung eines bestehenden Betriebes. Bereits im Rahmen dieses Programms geförderte Unternehmen können bei Bedarf einen weiteren Antrag stellen, sofern Fristen (Unternehmen bis zu vier Jahre nach der Gründung) und Darlehenshöchstbeträge nicht überschritten werden.

Was fördern wir?

Gefördert werden die Gründung sowie das Wachstum von gewerblichen und freiberuflichen Kleinstunternehmen durch die Gewährung von Investitions- und Betriebsmitteldarlehen. Der Gesamtkapitalbedarf der Gründung oder des wachsenden Unternehmens soll 35.000 € (bei einer einzelnen Person) bzw. 70.000 € (bei einer Gemeinschaftsantragsstellung durch zwei Personen) nicht überschreiten. Das Unternehmen muss seinen Sitz in Hamburg haben.

Wie sind die Förderkonditionen?

Das Darlehen beträgt höchstens 17.500 € je Person und höchstens 35.000 € pro Unternehmen bei zwei antragsberechtigten Personen. Eine Förderung erfolgt nur insoweit, als die vorhandenen Eigenmittel den Gesamtkapitalbedarf nicht decken.
Das Darlehen ist nach maximal sechs tilgungsfreien Monaten innerhalb von höchstens fünf Jahren in gleichen monatlichen Raten zurück zu zahlen. Eine vorzeitige oder teilweise Tilgung des Darlehens ist jederzeit kostenfrei möglich. Der Zinssatz richtet sich nach dem zum Zeitpunkt der Zusage der Zuwendung geltenden Basiszinssatz nach § 247 BGB, erhöht um einen Zuschlag von fünf Prozentpunkten, und gilt für die gesamte Laufzeit des Darlehens.

Was ist noch zu beachten?

Voraussetzung für eine Förderung ist ein tragfähiges Unternehmenskonzept. Die angestrebte selbstständige Tätigkeit darf keine direkte arbeitnehmerähnliche Bindung an einen Auftraggeber erwarten lassen.
Voraussetzung für eine Förderung bei Gemeinschaftsgründungen ist, dass die Personen weder verwandt sind noch einen gemeinsamen Haushalt führen. Zudem müssen beide im Haupterwerb im zu gründenden Unternehmen tätig werden.
Nicht förderfähig sind Tätigkeiten im Rahmen von Strukturvertrieben, Vermögensberatung oder die Vermittlung von Finanz- sowie Telekommunikationsdienstleistungen, Handel mit gebrauchten Kfz, Kfz-Teilen oder Schrott, gewerblicher Straßengüterverkehr, reine Export- und Importgeschäfte sowie den genannten Tätigkeiten vergleichbare Bereiche

Gerne informieren wir Sie zu weiteren Details – unsere Förder-Experten beraten Sie!

So funktioniert´s

  • Lassen Sie sich zu Ihrem Vorhaben von der der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung beraten.
  • Stellen Sie Ihren Antrag auf dem entsprechenden Vordruck und reichen Sie ihn zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung ein.
  • Die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung prüft Ihren Antrag und reicht diesen an uns weiter.
  • Wir bewilligen die Förderung.
  • Nach Erhalt der Bewilligung starten Sie Ihr Vorhaben.

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Bild Credits:

  • IFB Hamburg / Jörg Müller
  • IFB Hamburg / Steven Haberland
  • Sigmundt Stieler v. Heydekampf
  • IFB Hamburg / Steven Haberland
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