Schallschutzmaßnahmen | IFB Hamburg

Schallschutzmaßnahmen

  • Förderung von Maßnahmen in Aufenthaltsräumen an bestehenden Wohngebäuden an stark verkehrslärmbelasteten Straßen
  • Zuschuss in Höhe von 65 % bis 85 % der förderfähigen Kosten

Aufenthaltsräume gegen Straßenlärm schützen?
Wir unterstützen die Eigentümer!

Wir fördern Lärmschutzmaßnahmen auf zu Wohnzwecken genutzten Grundstücken und an bestehenden Wohngebäuden, welche zu einer kurzfristigen und nachhaltigen Verbesserung der Wohnqualität an stark belasteten Straßen in Hamburg beitragen. 

Wen fördern wir?

Grundeigentümer in Hamburg oder sonstige dinglich Verfügungsberechtigte von:

  • Selbstgenutztem Wohneigentum (Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser)
  • Vermieteten Mehrfamilienhäusern sowie
  • Wohnungseigentümergemeinschaften

Förderfähig sind Gebäude, die in der Lärmkartierung der Stadt Hamburg mit einem Pegel LDEN (Tag-Abend-Nacht-Lärmindex) von mindestens 65 dB(A) oder LNight (Nachtlärmindex) von mindestens 55 dB(A) erfasst sind. 

Was fördern wir?

Gefördert werden können Schallschutzmaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden im Bereich von Aufenthaltsräumen. Förderfähige Maßnahmen sind:

  • Einbau von schalldämmenden Fenstern und Außentüren sowie von Rollladenkästen oder vergleichbaren schalldämmenden Maßnahmen (z.B. Schiebeläden) in Aufenthaltsräumen
  • Einbau von schallgedämmten Lüftungsanlagen
  • Verglasung von offenen Balkonen und Loggien
  • Veränderung bestehender Wohnungsgrundrisse bzw. der Erschließungsform
  • Lärmtechnisch wirksame Verbindungsteile als Lückenschlüsse zwischen Bestandsbauten bzw. zwischen Bestands- und Ergänzungsbauten

Wie sind die Förderkonditionen?

Die Förderung wird als Zuschuss für verschiedene Maßnahmen gewährt.

Klassische Maßnahmen

  • Einbau von Fenstern und Außentüren
  • Einbau von Rollladenkästen (Ersteinbau)
  • Einbau von Vorbaurollladensysteme oder vergleichbar wirksame schalldämmende Maßnahmen (z.B. Schiebeläden) in Schlaf- und Kinderzimmern, wenn nicht gleichzeitig eine Förderung für die entsprechenden Fenster in Anspruch genommen wird.

Die Höhe des Zuschusses beträgt 65 % der nachgewiesenen förderfähigen Kosten.
Bei vermieteten Wohnungen beträgt der Zuschuss 85% der nachgewiesenen förderfähigen Modernisierungskosten.

Erweiterte Maßnahmen

  • Einbau von Kastenfenstern
  • Einbau von Prallscheiben vor den Fenstern
  • Die Verglasung von bestehenden offenen Balkonen und Loggien
  • Lückenschlüsse durch Schallschutzwände
  • Bei Ergänzungsbauten die lärmtechnisch wirksamen Verbindungsteile zwischen neuer Schallschutzbebauung und Bestand auf dem Grundstück

Die Höhe des Zuschusses beträgt 75 % der nachgewiesenen förderfähigen Kosten.
Der Nachweis für die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Innenraumpegel für die Maßnahmen Einbau von Kastenfenstern bzw. Prallscheiben und die Verglasung von bestehenden offenen Balkonen und Loggien ist über einen bauakustischen Nachweis zu erbringen. Bei Förderfähigkeit der Maßnahmen werden die Kosten für den Nachweis einmalig bis zu einem Betrag von 2.000 € erstattet. 

Was ist noch zu beachten?

Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald für die Schallschutzmaßnahme entsprechende Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen werden.

Gerne informieren wir Sie zu weiteren Details – unsere Förder-Experten beraten Sie!

So funktioniert´s

  • Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
  • Stellen Sie Ihren Antrag auf dem entsprechenden Vordruck und reichen Sie ihn zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen ein.
  • Wir prüfen Ihren Antrag so schnell wie möglich und entscheiden über eine Bewilligung.
  • Nach Erhalt der Bewilligung starten Sie Ihr Vorhaben.