Corona-Überbrückungshilfe III für kleine und mittelständische Unternehmen | IFB Hamburg

Corona-Überbrückungshilfe III für kleine und mittelständische Unternehmen

  • Förderzeitraum: Januar 2021 bis Juni 2021

Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen.

An dieser Stelle geben wir einen ersten Ausblick über die Überbrückungshilfe III, die in 2021 startet. Nähere Informationen werden in den nächsten Wochen hier veröffentlicht.

  • Überbrückungshilfen werden verlängert und auf Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz bis zu 500 Mio. Euro ausgeweitet und der Förderhöchstbetrag auf 200.000 Euro pro Monat erhöht, in besonderen Fällen bis zu 500.000 Euro pro Monat. Voraussichtlich werden Abschlagszahlung bis zu 50.000 Euro ermöglicht.
  • Erweiterung des Zugangs zu den Überbrückungshilfen für die Monate November bzw. Dezember 2020 sowie für das erste Halbjahr 2021 für Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vergleichsmonat des Jahres 2019 einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe hatten.
  • Katalog erstattungsfähiger Kosten wird erweitert (bspw. um bauliche Maßnahmen für Hygienemaßnahmen bis zu 20.000, Marketing- und Werbekosten, Abschreibungen von Wirtschaftsgütern bis zu 50%).
  • Die branchenspezifischen Regelungen für die Reisebranche werden ausgeweitet. So werden Corona-bedingt ausgefallene Provisionszahlungen der Reisebüros und vergleichbare ausgefallene Margen von Reiseveranstaltern künftig nicht mehr nur bei Pauschalreisen erstattet. Zudem werden kurzfristige Buchungen berücksichtigt, und es können für Reisen aus dem Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfall- und Vorbereitungskosten geltend gemacht werden.
  • Unternehmen der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfall- und Vorbereitungskosten für Corona-bedingt ausgefallene Veranstaltungen geltend machen.
  • Soloselbständige erhalten eine Neustarthilfe in Form einer einmaligen Betriebskostenpauschale i. H. v. 25 Prozent des Vergleichsumsatzes, maximal 5.000 Euro.

Weitere Informationen

Einen Überblick über die Corona-Hilfen des Bundes erhalten Sie hier.