Nachhaltig Energiekosten senken mit zertifiziertem Energiemanagement

Das Hospital zum Heiligen Geist in Poppenbüttel hat sich als große Senioreneinrichtung nicht nur dem Menschen sondern auch der Umwelt verpflichtet: Die freiwillige Einführung des Energiemanagements nach ISO 50001 wurde durch Zuschüsse der IFB Hamburg gefördert.

Als große Senioreneinrichtung ist es dem Hospital zum Heiligen Geist in Poppenbüttel ein wichtiges Anliegen, etwas für die Umwelt zu tun und den eigenen Energieverbrauch in den nächsten Jahren nachhaltig zu reduzieren.

Daher wurde der Beschluss gefasst, ein „Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001“ einzuführen. Das Vorhaben wurde über die IFB Hamburg aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit Zuschüssen gefördert. Nun erfolgte die erfolgreiche Zertifizierung.

Mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 geht einher, dass im Hospital zum Heiligen Geist regelmäßig gemessen wird, wo wie viel Energie verbraucht wird. Ebenso wird bei jeder Beschaffung und Investition der energetische Aspekt mit betrachtet und hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit abgewogen.

Ein funktionierendes Energiemanagement ist dabei ein laufender Verbesserungsprozess, der alle Menschen, die in der "Kleinen Stadt für Senioren" leben und arbeiten, anspricht. Sie können gemeinsam dazu beitragen, die gesteckten Ziele zu erreichen, denn alle gehen jeden Tag mit energieverbrauchenden Dingen um, sei es die Heizung in den Räumen, die Beleuchtung oder der Umgang mit Gerätschaften in der Küche. Dazu sind Schulungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits angelaufen.

„Wir freuen uns über die bestandene Zertifizierung und damit erneut einen wichtigen Schritt für unsere zukünftige Entwicklung gegangen zu sein“, so Dr. Hartmut Clausen, Vorsitzender des Vorstandes des Hospital zum Heiligen Geist.

Unternehmen können sich über das Förderprogramm „Energieberatungsleistungen für Unternehmen“ der Behörde für Umwelt und Energie den Aufbau eines Energiemanagementsystems (EMS) nach DIN EN ISO 50001 bezuschussen lassen. Förderfähig sind externe Beratungsleistungen. Diese können mit bis zu 50 Prozent und einer maximalen Höhe von 50.000 Euro aus EFRE-Mitteln bezuschusst werden.

Die IFB Hamburg berät zu allen Fragen rund um die Förderung „Energieberatungsleistungen für Unternehmen“ und nimmt die Anträge vor Beauftragung eines Energieberaters entgegen.

Ansprechpartnerin:
Anika Schembecker, 040 / 248 46 - 286, a.schembecker(at)ifbhh.de