Mit Sicherheit innovativ

Gasanalytik-Geräte schützen Leben: in Chemiefabriken, bei Feuerwehreinsätzen, in der Logistik, in der Öl- und Gasbranche und wo auch immer gefährliche Chemikalien in der Luft sein könnten. Dabei kommt es im Fall der Fälle auf Sekunden an, die Mess-Ergebnisse müssen sofort und exakt sichtbar sein, die mobilen Geräte müssen möglichst einfach zu bedienen sein.

Echtzeitüberwachung via App

Mit dem mobilen „X-PID“ können Grenzwerte für Benzol und weitere Chemikalien in der Luft ermittelt werden. Das System arbeitet mit einer vernetzten Web- applikation und ermöglicht somit die gleichzeitige Überwachung mehrerer Areale oder Räume in Echtzeit. „Es ist das schnellste und einfachste Messgerät für Benzol und andere toxische Gase“, erklärt Matthias Schmittmann, einer der Gründer der bentekk GmbH. Zusammen mit seinem Partner Johannes Weber hat er die Entwicklung der auf neuesten Forschungsergebnissen basierenden Innovation vorangetrieben.

Seit der Gründung kontinuierlich begleitet

Im November 2014 wurde das Startup mit Sitz in den Räumen der TU Hamburg-Harburg gegründet. Seit Anfang 2016 ist das X-PID auf dem Markt, es wird unter anderem in Raffinerien und Chemiekonzernen eingesetzt. Das Startup wird seit seiner Gründung von der IFB Hamburg begleitet. „Ohne die Förderung und Beratung der IFB Hamburg wären wir mit Sicherheit nicht da, wo wir jetzt sind“, stellt Johannnes Weber fest.

Gefördert wurde die bentekk GmbH unter anderem über das Programm InnoRampUp mit rund 130.000 Euro, im März 2016 hat sich zudem der Innovationsstarter Fonds an dem Unternehmen beteiligt. Gut investiertes Geld, denn die Gründer sind bereits dabei, die nächste Generation des X-PID zu entwickeln: ein Gerät, das auch für den Einsatz in explosionsgefährdeten Räumen geeignet und zertifiziert ist.

Erfolgreicher Exit

Ein gutes Investment war die Beteiligung des Innovationsstarter Fonds auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Die Dräger Safety AG & Co. KGaA hat inzwischen 51 Prozent der Anteile an der bentekk GmbH erworben und im Zuge dessen den Innovationsstarter Fonds herausgekauft. Weber freut sich über die neue Partnerschaft: „Die Nähe von Dräger zu den Kunden und das internationale Vertriebs- und Servicenetzwerk sind für uns von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zukunft.

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Markus Contius