Ein Unterschied wie Tag und Nacht

Nach ihrer beruflich bedingten Rückkehr in die Hansestadt begann für die Schönbergs auch die Suche nach einem neuen Eigenheim, in dem sich die vierköpfige Familie wohlfühlt. Schließlich wurden sie in Tonndorf fündig.

Traumhaus mit Geräuschkulisse

Fast 150 m² Wohnfläche für das Ehepaar Schönberg mit ihren beiden Söhne Niels und Timo  auf einem rund 1.000 m² großen Grundstück. „Das war genau das Richtige für uns“, so Ulrike Schönberg, „ein Einfamilienhaus mit ausreichend Platz zum Spielen und Toben für die Jungs. Allerdings mussten wir noch eine Lösung finden, um den Straßenlärm in unserem Haus von 1936 auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.“ Denn vor dem Grundstück rollte Tag und Nacht der Verkehr − besonders zu den Stoßzeiten kaum zu ertragen. Im Rahmen der Renovierung sollten daher auch neue, schalldichte Fenster eingesetzt werden.

Da kam das neue Förderprogramm „Schallschutz an vielbefahrenen Straßen“ der IFB Hamburg gerade zur richtigen Zeit. Nach einer Recherche über die Lärmkartierung Hamburgs und Gesprächen mit der IFB Hamburg war klar, dass die Stein-Hardenberg-Straße zu den besonders mit Straßenlärm belasteten Gebieten gehört. Einer Förderung für Schallschutzmaßnahmen stand nichts im Wege. Bezuschusst werden in diesem Programm Lärmschutzmaßnahmen in Aufenthaltsräumen dann, wenn die betroffenen Gebäude mit 65 dB(A) tagsüber bzw. 55 dB(A) nachts oder mehr erfasst sind.

Förderantrag im Oktober, Beauftragung im November

Danach ging alles recht schnell“, so Ulrike Schönberg. „Nach dem Download des Förderantrags auf den Seiten der IFB Hamburg haben wir die Förderung im Oktober beantragt und bereits im November eine Zusage bekommen. Unmittelbar danach haben wir die Fensterbauer beauftragt und im Februar 2017 waren die neuen Schallschutzfenster eingebaut.“ 

Die Investitionskosten für die drei neuen Fenster zur Straße hin wurden zu 65 % durch die IFB Hamburg bezuschusst. Knapp 4.000 Euro konnte die Familie dadurch sparen. Die Höhe der Förderung berechnet sich nach der Größe der Bauteilflächen, hier waren es 450 € je m² Fensterfläche.

„Vergessen, wie laut es draußen ist.“

Dass sich die Investition gelohnt hat, steht für die Bauherrin außer Frage: „Verglichen mit der Zeit vor den Schallschutzfenstern ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wenn sie geschlossen sind, lassen die Fenster einen völlig vergessen, wie laut es draußen ist.“

Förderung von Schallschutzmaßnahmen an bestehenden Wohngebäuden

  • Für Eigenheimbesitzer, Eigentümer von vermieteten Wohnhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Schallschutzmaßnahmen an Aufenthaltsräumen, z. B. schallgedämmte Fenster und Türen, Balkonverglasungen, Rollladenkästen oder Lüftungsanlagen
  • Zuschuss bis max. 75 % der Kosten, z.B. bis zu 450 € je m2 Fenster- und Türfläche, 350 € je Rollladenkasten oder bis zu 950 € je Lüftungseinrichtung mit Wärmerückgewinnung


Weitere Informationen finden Sie unter www.ifbhh.de/schallschutz

Ist Ihre Wohnung förderfähig? Stellen Sie Ihre Anfrage unter schallschutz(at)ifbhh.de

Ihre Ansprechpartnerinnen bei der IFB Hamburg

Jeanette Rieckmann
Tel. 040 / 248 46 – 385 

Anja Warnecke
Tel. 040 / 248 46 – 276

Bildnachweise
Sandra Gaetke