Effiziente Energienutzung und nachhaltiger Klimaschutz

Die Stern-Wywiol Gruppe produziert Zusatzstoffe für Lebensmittel und Tierernährung. Sowohl am Hauptsitz Hamburg als auch für die weltweit verteilten Spezialbetrieben wurde 2016 ein Energiemanagementsystem nach den Anforderungen der DIN 50001 eingeführt.

Die Stern-Wywiol Gruppe gehört seit Jahren zu den erfolgreichen Unternehmen in der Welt der „Food & Feed Ingredients“. Unter dem Dach des 1980 gegründeten, inhabergeführten Unternehmensverbunds mit zentralem Sitz in Hamburg produzieren weltweit zahlreiche Spezialbetriebe Zusatzstoffe für Lebensmittel und Tierernährung.

Umweltbewusstsein und nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen haben für die Stern-Wywiol Gruppe eine hohe Bedeutung. So wurde im Jahr 2016 ein Energiemanagementsystem nach den Anforderungen der DIN 50001 eingeführt, um nachhaltigen Klimaschutz und effiziente Energienutzung sicherzustellen.  Das Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Zielsetzung ist die Reduzierung des Energieverbrauches im Verhältnis zur erbrachten Leistung um 1,5 Prozent bis Ende 2018.

Ein durch die Geschäftsleitung eingesetzter Energiemanager koordiniert ein Team von Energieberatern der verschiedenen Standorte. Die Geschäftsleitung stellt die erforderlichen Ressourcen bereit und ermuntert alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch energiebewusstes Handeln und Innovationen zur Verbesserung der Energienutzung beizutragen. Schulungen und kommunikative Maßnahmen unterstützen den Prozess.

Deutschland hat das Ziel, seinen primären Energieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent und bis 2050 um 50 Prozent gegenüber 2008 zu senken. Ohne einen massiven Schub bei der Steigerung der Energieeffizienz wird dieses Ziel nicht erreichbar sein. Die Anzahl der zertifizierten Energiemanagementsysteme nimmt zu, dennoch sind Unternehmen wie die Stern-Wywiol Gruppe Vorreiter und profitieren von einer entsprechenden Förderung.

Unternehmen können sich über das Förderprogramm „Energieberatungsleistungen für Unternehmen“ der Behörde für Umwelt und Energie den Aufbau eines Energiemanagementsystems (EMS) nach DIN EN ISO 50001 bezuschussen lassen. Förderfähig sind externe Beratungsleistungen. Diese können mit bis zu 50 Prozent und einer maximalen Höhe von 50.000 Euro aus EFRE-Mitteln bezuschusst werden.

Die IFB Hamburg berät zu allen Fragen rund um die Förderung „Energieberatungsleistungen für Unternehmen“ und nimmt die Anträge vor Beauftragung eines Energieberaters entgegen.

Ansprechpartnerin:
Anika Schembecker, 040 / 248 46 - 286, a.schembecker(at)ifbhh.de