Ankauf von Belegungsbindungen

Soziale Verantwortung übernehmen? Hamburg hilft!

Mit dem Förderprogramm zum Ankauf von Belegungsbindungen im Wohnungsbestand soll die Wohnraumversorgung von Zielgruppen mit besonderen Schwierigkeiten am Wohnungsmarkt verbessert werden. Das Programm richtet sich an Vermieter von Wohnungen in Hamburg.

Wie funktioniert das Programm?

Das Prinzip ist einfach: Das jeweils zuständige Bezirksamt erwirbt durch Gewährung eines Zuschusses für den Vermieter von diesem das Recht, für die Wohnung integrationsbedürftige Mieter vorzuschlagen. Dabei kann auch mit einem sozialen Träger  kooperiert werden, der sich – in Abstimmung mit dem Vermieter – um die Auswahl und die Betreuung eines passenden Bewohners kümmert.

Die Höhe des Zuschusses und die Auszahlung sind abhängig von der gewählten Länge der Bindungsdauer, die Miete darf insgesamt die maximal einschlägige Grenze für die Kosten der Unterkunft gemäß den Richtlinien der BASFI (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration) nicht überschreiten.

Es werden zwei unterschiedliche Programmsegmente angeboten:

Programm A

  • Erwerb von einmaligen Belegungsrechten mit einer Mietpreisbindung für höchstens 10 Jahre

  • Zuschuss 15.000,- Euro pro Wohnung

  • Auszahlung in zwei Raten: 50% nach Bezug der Wohnung, 50% nach einem Jahr (davon abweichend: bei Vermietung an einen anerkannten sozialen Träger)

 

Programm B

  • Erwerb von langfristigen Belegungsrechten mit einer Förderlaufzeit von 20 Jahren

  • Zuschuss 25.000,- Euro pro Wohnung

  • Auszahlung einmalig 5.000 € nach Begründung der Belegungsbindung, dann
    1.000 € zu Beginn jedes Bindungsjahres

 

Wer sind die Zielgruppen?

Zielgruppen mit besonderem Integrationsbedarf sind insbesondere

  • Menschen mit psychischen Erkrankungen und/oder seelischen Behinderungen;

  • Menschen mit geistigen oder mehrfachen Behinderungen;

  • Menschen, die Leistungen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten erhalten (§§ 67/68 SGB XII), insb. Personen, die nach erfolgreichem Abschluss einer stationären Maßnahme in eignen Wohnraum ziehen können;

  • unterstützungsbedürftige Jungerwachsene (in der Regel unter 27 Jahre);

  • Inhaftierte, deren Entlassung bevorsteht und die im Anschluss an die Haft in eigenen Wohnraum ziehen möchten.

  • Frauen aus Frauenhäusern

 

Wer vermittelt passende Mieter?

Für die Belegungsvorschläge aus diesen Zielgruppen entwickeln die mit der Betreuung befassten Träger Bewerberpools, aus denen dann die Benennung für die angebotenen Wohnungen durch das Bezirksamt erfolgen kann. Wir haben Ihnen eine Übersicht möglicher Träger zusammengestellt, darüber hinaus kann auch mit anderen passenden Partnern kooperiert werden.

Ansprechpartner und Downloads

Telefon Fax E-Mail
Frau Wörmcke 24846 - 365 - 56 365 k.woermcke(at)ifbhh.de

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Ankauf von Belegungsbindungen

Förderrichtlinie Ankauf von Belegungsbindungen Download (358 kB)
Antrag zum Ankauf von Belegungsbindungen
Download (447 kB)
Flyer Ankauf von Belegungsbindungen
Download (486 kB)