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IFB Hamburg unterstützt Nachwuchsforscher

5.000 Euro für stabile Brücken: 16. Daniel-Düsentrieb-Preis verliehen

Verleihung des 16. Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs

Verleihung des 16. Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs. Foto: TUHH

10.000 Zahnstocher, 550 Gramm Holzleim und ein Knäuel Häkelgarn: Dass aus diesen einfachen Materialien auch tragfähige Brücken entstehen können, zeigten Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs. Die Preisträger wurden am 15. Juni 2016 an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) ausgezeichnet.

Auf einem eigens konstruierten Prüfstand wurde die die maximal ausgehaltene Belastung der gebauten Brücken präzise ermittelt. Über die praktischen Aufgaben hinaus verlangt der Wettbewerb von den Schulen, sich mit dem jeweiligen Jahresthema in allgemeiner Weise zu beschäftigen. „In diesem Jahr ging es dabei um einen Brückenschlag zwischen unterschiedlichen Menschen und Kulturen“, sagt Organisator Wolfgang Mackens, Professor am TUHH-Institut für Mathematik.

Diese Aufgabe wurde am besten gelöst durch das Ebert-Gymnasium aus Harburg und die Immanuel-Kant-Schule aus Neumünster, die sich den ersten Platz teilen. Rang drei belegte das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium aus Harburg. Alle drei Hauptpreise wurden von Martin Jung übergeben, Abteilungsleiter Innovation und Geschäftsentwicklung der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg), die das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung stellt.

Die Erfolge im praktischen Wettbewerbsteil wurden noch einmal gesondert prämiert. Die Preise gingen an das Gymnasium Dörpsweg, Gymnasium Othmarschen, Immanuel-Kant-Schule, Neumünster und die die Stadtteilschule Bergstedt, das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und die Stadtteilschule Hamburg-Mitte.

Der Innovationspreis des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie NORDMETALL in Höhe von 300 Euro ging an die Brückenbauer der Oberstufe der Immanuel-Kant-Schule Neumünster.