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Verbesserte Förderkonditionen für die Eigenheim-Modernisierung in Hamburg

Förderintensität im Programm Wärmeschutz im Gebäudebestand jetzt ohne Begrenzung. Auch die Zuschüsse wurden deutlich erhöht.

Ob Außenwände, oberste Geschossdecke oder durch den Einbau von Wärmeschutzfenstern: Eine optimale Dämmung verhindert, dass kostbare Wärme entweicht. Mit Zuschüssen erleichtert die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) Investitionen in den Wärmeschutz von bestehendem Wohneigentum in Hamburg. Die bislang geltende Limitierung der maximalen Förderhöhe auf 10 % der Gesamtkosten wurde aufgehoben. „Dadurch können sich die Zuschüsse je Maßnahme für den Fördernehmer mehr als verdoppeln“, erläutert Roland Keich, Abteilungsleiter Immobilienfinanzierung der IFB Hamburg.

Gefördert werden die Modernisierung von einzelnen Bauteilen oder umfassende Modernisierungen. Die Fördersätze für die Verbesserung einzelner Bauteile wurden zu Jahresbeginn angehoben und die förderfähigen Maßnahmen erweitert:

  • Außendämmung von Außenwänden: 20,– €/m² (vorher 12 €)
  • Kerndämmung zweischaliger Außenwände: 3,– €/m² (vorher 2 €)
  • Dämmung der obersten Geschossdecke: 7,50 €/m² (vorher 5 €)
  • Dämmung von Steildächern sowie Gaubenwangen bzw. -dächern: 30,– €/m² (vorher 10 €)
  • Dämmung von Flachdächern: 15,– €/m² (vorher 10 €)
  • Einbau von Wärmeschutzfenstern: bis zu 120,– €/m² (vorher 50 €)

 

Bei umfassenden Modernisierungen (Bilanzverfahren Stufe A, B und C) wurden die Fördersätze ebenfalls angehoben – um bis zu 25 % je eingesparter Kilowattstunde.

„Die Konditionen sind insgesamt deutlich attraktiver geworden, wodurch es jetzt noch lohnender ist, seine eigene Immobilie zu modernisieren. Neben den Zuschüssen, erhalten Eigenheimer bei Hamburgs Förderbank unabhängige Beratung“, sagt Herr Keich.

Die IFB-Förderung im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg unterstützt die energetische Aufwertung von Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften, Reihenhäusern, kleinen Mehrfamilienhäusern (bis zu 2 vermieteten Wohneinheiten) und gilt auch für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Dabei lohnen sich umfassende Modernisierungen dank eines Energiebilanzverfahrens, bei dem der eingesparte Energiebedarf belohnt wird, ganz besonders. Der Hamburger Energiepass, dessen Erstellung ebenfalls von der IFB Hamburg bezuschusst wird, zeigt auf, welche Maßnahmen sich lohnen.

Die Kombination mit den Förderprogrammen Erneuerbare Wärme, Barrierefreier Umbau, Gründachförderung sowie mit den KfW-Programmen (151/152/159/455) ist möglich. Für Fragen zum Programm Wärmeschutz im Gebäudebestand oder zur Antragstellung stehen Ihnen die IFB-Experten im Beratungszentrum unter der 040/248 46-470 zur Verfügung. Hier finden Sie die Förderrichtlinie und weitere Informationen zum Programm.