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Erneut großer Andrang beim „2. Tag der Wirtschaft“ der IFB Hamburg

Auf der Veranstaltung am 27. April im Besenbinderhof informierten sich mehr als 250 Gäste unter dem Motto „Herausforderungen im Unternehmenszyklus meistern“ über die Angebote von Hamburgs Förderbank und ihren Förderpartnern

Beim Auftakt zum 2. Tag der Wirtschaft: (v. l.) Wolfgang Overkamp, Vorstand der IFB Hamburg; Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg; und Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der IFB Hamburg. © IFB Hamburg / Sandra Gätke

Nach dem großen Erfolg in 2014, lud die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) auch in diesem Jahr wieder interessierte Vertreter aus Hamburger Unternehmen, Existenzgründer sowie Repräsentanten von Banken, Verbänden, Kammern und Netzwerken zum „Tag der Wirtschaft“. Am 27. April 2015 hatten Interessierte die Gelegenheit, sich darüber zu informieren, wie die IFB Hamburg mit ihren vielfältigen Angeboten Unternehmer in allen Phasen, von der Gründung bis zur Nachfolge, unterstützt. Darüber hinaus stellte sich wie im Vorjahr eine Auswahl an Partnern des breit aufgestellten Hamburger Fördernetzwerks vor. Mehr als 250 Gäste folgten der Einladung in den Besenbinderhof 31, dem Standort der IFB Hamburg, wo sie eine spannende Informationsveranstaltung zur Arbeit der noch jungen Förderbank erwartete. Die IFB Hamburg gibt es in dieser Form seit dem 1. August 2013. Damals ging sie als Nachfolgeinstitut der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt an den Start. „Der IFB Hamburg ist es seitdem gelungen, auch die Förderfelder Wirtschaft, Innovation und Umwelt erfolgreich zu etablieren. Wir bieten Unterstützung bei Gründungsvorhaben und Investitionen. Darüber hinaus fördern wir Innovationen sowie Maßnahmen zum Umweltschutz in Unternehmen. Im Grunde vergeben wir jeden Tag Mittelstandskredite“, so Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der IFB Hamburg.

Nach der Begrüßung wurde Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg auf die Bühne gebeten. Im Interview mit Dr. Martin Wilhelmi  gab der Senator einen Ausblick auf die zukünftige Hamburger Wirtschaftspolitik und erklärte, worauf es bei Hamburgs wirtschaftlicher Entwicklung ankomme: „Hamburg braucht mehr wissensbasierte Gründungen, höhere Forschung- und Entwicklungs-Ausgabenanteile in den Unternehmen, eine bessere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie ausreichende Fachkräfte. Die Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass Digitalisierung, Vernetzung, Produktion und Dienstleistung zusammen wachsen. Nicht zuletzt bietet die ökologische Modernisierung große Chancen für die Hamburger Wirtschaft. Der Hamburger Senat wird auch diese Prozesse befördern und begleiten.“

Unter dem Motto „Herausforderungen im Unternehmenszyklus meistern“ wurde in vier Fachforen anschließend ein Schlaglicht auf die Themen Gründung, Innovation, Wachstum und Nachfolge geworfen. Dabei wurden die Fördereffekte an anschaulichen Beispielen aus der Praxis verdeutlicht: Jeweils ein Vertreter eines von der IFB geförderten Unternehmens berichte von seinen Erfahrungen,  beispielsweise die neuen Geschäftsführer der Eimsbütteler Kultbäckerei „Die Kleine Konditorei“ zum Thema Nachfolge.

Es folgte der Vortrag eines prominenten Gastredners: Olympia- und Wimbledonsieger, Stifter und Unternehmer Michael Stich referierte zum Thema „Was die Wirtschaft vom Spitzensport lernen kann“. Der Vergleich beider, auf den ersten Blick so konträr erscheinenden, Bereiche lieferte viele spannende Denkanstöße, welche die Gäste gerne mit nach Hause nahmen.

Hier haben wir Fotos von der Veranstaltung für Sie zusammengestellt.