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FamilienStartDarlehen - früher zum Wohneigentum

Bundesweit einmaliges Angebot für junge Paare in Hamburg

Junge Paare in der Haushaltsgründungsphase können ab sofort ein einkommensunabhängiges FamilienStartDarlehen von der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt zum Eigentumserwerb erhalten. Es handelt sich um ein nachrangiges Darlehen mit marktabhängigen, nicht durch Fördermittel verbilligten Zinsen. Der Clou dabei ist eine Förderzusage für den Zeitpunkt, wenn Familienzuwachs da ist und das Einkommen dann innerhalb der Fördergrenzen liegt (siehe Merkblatt 10). 

Das neue Angebot soll junge Paare ermuntern, frühzeitig, d.h. noch in der Phase des „Doppelverdienens“ Eigentum anzuschaffen. Die Förderzusage „für später“ wird die Entscheidung zur Eigentumsbildung und zum Familienwachstum fördern. Gefördert wird, je nach Einkommen, mit einer zwei- bis dreiprozentigen Zinsverbilligung für die Dauer
von 10 Jahren. 

Senator Axel Gedaschko: „Das FamilienStartDarlehen ist als neues Element der Wohneigentumsförderung in Deutschland einmalig. Insgesamt sind die finanziellen Mittel, die Hamburg für die Förderung des Wohneigentums jedes Jahr aufwendet, im Vergleich der Bundesländer und Großstädte konkurrenzlos. Waren es 2006 noch 650 Eigentumsmaßnahmen, so wurden 2007 insgesamt 917 gefördert.“


Die Förderergebnisse 2007

Die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) hat im Geschäftsjahr 2007 insgesamt 6.866 Wohnungen gefördert und damit einen deutlichen Beitrag zur Verbesserung der Wohnraumsituation in Hamburg geleistet. Schwerpunkt der Fördertätigkeit sind neben der Verbesserung des Wohnangebots für Familien die Förderung von energetisch optimierten Neubau- und Modernisierungsvorhaben.

Es wurden 2007 Darlehen in Höhe von 179 Mio. Euro (Vorjahr 115 Mio. Euro) und Zuschüsse von 52 Mio. Euro (Vorjahr: 54 Mio. Euro) gewährt. Darüber hinaus hat die WK ihren Kunden Darlehen der bundeseigenen KfW Förderbank in Höhe von 70 Mio. Euro (Vorjahr 59 Mio. Euro) vermittelt, überwiegend in Kombination mit den WK-eigenen Finanzierungsangeboten.  

Uwe Qualmann, Vorstandsvorsitzender der WK, ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir haben in fast allen Fördersegmenten bessere Ergebnisse erzielt als im Vorjahr. Bereits seit Ende 2006 ist ein Aufwärtstrend erkennbar, der auch in 2007 angehalten hat.“ 

Familienfreundliches Wohnen

Eine Zielgruppe, die von der Unterstützung durch die WK besonders profitiert, sind Hamburger Familien. Ob citynahe Wohnprojekte, Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen oder familienfreundlich geschnittene Mietwohnungen - die WK unterstützt in ihrer Förderpraxis ganz unterschiedliche Wohnformen, bei denen die individuellen Wünsche der Familien zum Tragen kommen.  

Mietwohnungsbau

Für den Neubau sowie den Um- und Ausbau von Mietwohnungen wurden Fördermittel für insgesamt 725 Wohnungen in Anspruch genommen. Dies bedeutet einen Anstieg der Nachfrage gegenüber dem Vorjahr (546 Wohnungen), der der allgemeinen Entwicklung auf dem Hamburger Wohnungsmarkt entspricht. Fördermittel wurden insbesondere für Neubauvorhaben zur Quartiersaufwertung und für Energiesparhäuser gewährt.  

Modernisierung

Auf eine weiterhin gute Resonanz bei den Investoren sind die Programme zur Energieeinsparung und Modernisierung gestoßen. Im Hamburgischen Modernisierungsprogramm für Mietwohnraum konnte die WK 5.224 Wohnungen fördern (Vorjahr 6.256 Wohnungen). Damit lagen die Förderzusagen wiederum deutlich über der Zielzahl von 3.000 Wohnungen. Das Bauvolumen nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich zu, so dass Subventionen in Höhe von 35 Mio. Euro (Vorjahr 28 Mio. Euro) gewährt wurden. Qualmann: „Durch unsere Förderung konnten wichtige Investitionen von weit über 100 Mio. Euro ausgelöst werden. Dies hat nachhaltig zur Attraktivitätssteigerung des Hamburger Wohnungsbestands beigetragen und gleichzeitig den Klimaschutz verstärkt.“

Rückfragen: 

WK Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt
Hans-Ulrich Kell
Tel. 040 / 248 46-310, Fax 040 / 248 46 56-310
E-Mail: H-U.Kell(at)wk-hamburg.d
www.wk-hamburg.de

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Pressestelle
Tel.: 040 / 42840 – 2058 / 2051 / 3063 / 3249
e-mail: pressestelle-stadtentwicklung@bsu.hamburg.de
www.bsu.hamburg.de