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Wettbewerb „Familie gewinnt!“ entschieden

Sonderpreis der WK geht an die „Kletteroase im Kirchturm“ in Altona.

Die Preisträger des von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt ausgelobten Wettbewerbs „Familie gewinnt!“ wurden am 16.12.2009 im Hamburger Rathaus ausgezeichnet. Der Sonderpreis der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK) in Höhe von 10.000 Euro geht an das Projekt „Kletteroase im Kirchturm“ der Ev. Luth. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Altona.

Die Jury der WK entschied sich für das Projekt, weil es durch sein hervorragendes Engagement insbesondere für Kinder und Jugendliche besticht. Die Idee für den Umbau des Kirchturms der Altonaer Paul-Gerhardt-Kirche zu einer Kletteroase für alle jungen Bewohner des Viertels zeigt eine moderne Interpretation der Jugendarbeit und ermöglicht eine zeitgemäße Freizeitgestaltung.

Zeitgemäße Freizeitgestaltung

Überzeugt hat das Projekt insbesondere auch durch die Einbettung in ein schlüssiges Gesamtkonzept, das einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag für das nachbarschaftliche Umfeld leistet. Die Kooperation mit der Max-Brauer-Schule stärkt das Projekt zusätzlich. Sie fördert den integrativen Aspekt und den interreligiösen Dialog in der ethnisch stark durchmischten Nachbarschaft. Der Ausbau der Kita in Kooperation mit einem bereits ansässigen Träger und die Einrichtung einer zweiten Pfarrstelle mit Schwerpunkt auf der Jugendarbeit bilden den Rahmen für die „Kletteroase“. Die WK würdigt mit der Vergabe des Preisgeldes in Höhe von 10.000 Euro gerade dieses Projekt, weil sie überzeugt ist, dass es ein wichtiger Bestandteil für die Jugendarbeit im Stadtteil werden wird.

Kirchturmprojekt mit Vorbildcharakter

Aufmerksam wurde die Jury auf das Projekt durch die ungewohnte Nutzung eines Kirchengebäudes: Die Umwidmung der Kirchturms ist ein spannendes Beispiel für das immer weiter an Tragweite gewinnende Thema der Konversion von Kirchengebäuden.

„Mit der Vergabe des WK-Sonderpreises an die „Kletteroase im Kirchturm“ unterstützen wir ein Projekt, das nachhaltige und zeitgemäße Jugendarbeit in Altona möglich macht. Wir sehen hier die Chance für ein Leuchtturm-  - oder besser: Kirchturmprojekt - mit Vorbildcharakter“, beschreibt Uwe Qualmann, Vorstandsvorsitzender der WK, warum sich die WK für dieses Projekt entschieden hat.