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Gültigkeit der Richtlinie zum G20-Härtefallfonds ausgelaufen

Rund 16 Monate nach den G20-Ausschreitungen hat die Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg entschieden, die Richtlinie zum G20-Härtefallfonds zum 09.11.2018 auslaufen zu lassen.

Der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) war die Verwaltung des Fonds übertragen worden. Den Geschädigten der G20-Ausschreitungen in Hamburg konnte in rund 300 Fällen kurzfristig und unbürokratisch geholfen werden. Die durchschnittliche Regulierungshöhe je Fall lag bei rund 3.100 Euro. Aus dem von der Stadt Hamburg und dem Bund errichteten G20-Härtefallfonds sind insgesamt 930.000 Euro geflossen. Die Mittel dienten zum Ausgleich von Gebäudeschäden, beschädigten Autos und sonstigen Schäden. Bei Letzteren handelte es sich etwa um Fahrräder oder nicht versicherte persönliche Besitzgegenstände aus Fahrzeugen. Die Bewilligung der Anträge erfolgte in enger Abstimmung mit der Hamburger Polizei.