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Geförderter Wohnungsbau auf hohem Niveau

3.165 neue Mietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung gefördert

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) hat im Jahr 2017 3.165 neue Mietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung gefördert, hinzu kommen noch 138 geförderte Wohneinheiten in Flüchtlingsunterkünften mit der Perspektive Wohnen. Fertiggestellt wurden 2.313 geförderte Wohnungen, darunter 987 Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Bezahlbares Wohnen ist eine Schlüsselaufgabe für die Entwicklung unserer Stadt. Ab 2017 haben wir deshalb die Wohnraumförderung von jährlich 2.000 auf 3.000 Wohnungen aufgestockt. Es freut mich sehr, dass es uns bereits im ersten Jahr gelungen ist, dieses Ziel zu erreichen und mehr als 3.000 geförderte Wohnungen zu bewilligen. Zusammen mit geförderten Sanierungen und Ankäufen ist es uns gelungen, 2017 über 4.600 neue Bindungen für Mieterinnen und Mieter in öffentlich geförderten Wohnungen auf den Weg zu bringen, darunter auch mehr als 300 Wohnungen für vordringlich Wohnungssuchende.“

Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der IFB Hamburg: „Wir konnten öffentliche Förderung für mehr als 3.300 neue Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung bewilligen und haben damit das hohe Niveau der letzten Jahre fortschreiben können. Mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen tragen wir dazu bei, dass für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen neuer und vor allem bezahlbarer Wohnraum entsteht.“

Wohnraumförderung 2017
Im Vergleich zu 2016 (2.290) ist die Anzahl der bewilligten Wohnungen im öffentlich-geförderten Mietwohnungsbau auf 3.165 gestiegen. Der größte Teil davon (2.654 Wohneinheiten) sind klassische Sozialwohnungen mit einer Anfangsmiete von 6,40 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Hinzu kommen 511 Wohnungen im 2. Förderweg für Haushalte mit mittleren Einkommen und einer Anfangsmiete von 8,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche sowie 138 Einheiten in Flüchtlingsunterkünften mit der Perspektive Wohnen. Diese stehen nach der Nutzung als Flüchtlingsunterkunft dem Hamburger Wohnungsmarkt als reguläre Sozialwohnungen zur Verfügung.
Für vordringlich Wohnungssuchende wurden 218 WA-gebundene Wohnungen gefördert sowie durch Bindungsankäufe weitere 114 Wohneinheiten gesichert.

Zählt man zur Förderung von Neubauwohnungen, Ankäufe von Belegungsbindungen und Modernisierungen mit Mietpreis- und/oder Belegungsbindung zusammen, sind in 2017 insgesamt 4.683 Förderungen mit Bindungswirkung bewilligt worden (2016: 3.640).

Die Zahl der Fertigstellungen liegt bei 2.313 neuen geförderten Wohneinheiten, darunter 987 Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen. (2016: 2.433).

Die Neubauförderung wird von verschiedenen Investorengruppen in Anspruch genommen. Auf das stadteigene Unternehmen SAGA fallen 2017 über 39 Prozent der bewilligten Sozialwohnungen. Investiert haben außerdem private Investoren (37 Prozent) und weitere Wohnungsbaugenossenschaften (18 Prozent). Die SAGA hat im vergangenem Jahr insgesamt 1.300 (2016: 1.352) geförderte Wohnungen zur Bewilligungsreife gebracht, davon 79 Wohnungen in Flüchtlingsunterkünften mit der Perspektive Wohnen.

Wohnraumförderung 2017/2018
Derzeit ziehen mehr als 10.000 Menschen pro Jahr neu nach Hamburg. Die bisherige Zielvorgabe von 6.000 zu genehmigenden Wohnungen wurde im Juni 2016 im neuen Bündnis für das Wohnen auf 10.000 aufgestockt – ebenso die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen von 2.000 auf 3.000. Im Doppelhaushalt 2017/2018 stehen für die Wohnraumförderung im Jahr 2018 167,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Rückfragen:
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Dr. Magnus-Sebastian Kutz | Pressesprecher
Telefon: 040 / 428 40 – 2051
E-Mail: magnus.kutz(at)bsw.hamburg.de