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Neuer Wohnraum unterm Dach

Die Aufstockung von Wohngebäuden birgt erhebliches Potenzial für neuen Wohnraum

Verschiedene Studien zeigen, dass Aufstockung oder Ausbau des Dachgeschosses eine Möglichkeit sein kann, der Wohnungsknappheit in der Hansestadt etwas entgegenzusetzen. Förderung gibt es sowohl für Vermieter und als auch für Eigentümer.

Aufstockung oder Ausbau des Dachgeschosses bei Mietshäusern
Sie sind Eigentümer eines vermieteten Mehrfamilienhauses mit mindestens drei Mietparteien und wollen mehr Wohnraum durch Aufstockung oder Ausbau des Dachgeschosses schaffen? Im Rahmen der städtischen Förderung für den Neubau von Mietwohnungen bietet die IFB Hamburg für die „Änderung und Erweiterung“ von Wohnraum vergünstigte Darlehen in Höhe von maximal 1.600 € / m2 Wohnfläche an. Voraussetzung dafür ist, dass der Wohnraum nur an berechtigte Mieter mit kleinen und mittleren Einkommen vermietet wird. Die Anfangsmieten dürfen 6,40 € / m2 im 1. Förderweg und 8,50 € / m2 im 2. Förderweg nicht überschreiten, als Ausgleich gibt es laufende Zuschüsse in Höhe von bis zu 2,80 € pro m2 von der Förderbank. Auch Baukostenzuschüsse für besondere Ausstattungsmerkmale, wie z.B. eine barrierefreie Ausstattung, sind möglich. Werden die Aufstockung oder der Ausbau mit einer umfassenden Modernisierung oder energetischen Sanierung des Gebäudes verbunden, kann diese ebenfalls gefördert werden. Hierzu stehen Zuschüsse bereit, die bis zu 40 % der förderfähigen Kosten abdecken können.

Mehr Wohnraum im Eigenheim durch Modernisierung
Die Modernisierung wird auch bei Eigenheimen gefördert. Im Fokus steht hier die umfassende energetische Modernisierung der Gebäudehülle. Wenn Sie dadurch auch bisher ungenutzte Räume wie das Dachgeschoss künftig zu Wohnzwecken nutzen können, steht dies nicht im Widerspruch zur Förderung. Wichtig ist hierbei die Beachtung der baurechtlichen Rahmenbedingungen. Im Programm „Wärmeschutz im Gebäudebestand“ gibt es Zuschüsse für die Verbesserung einzelner Bauteile wie Fenster, Außenwände oder Dach, die pauschal berechnet werden. Möglich ist auch eine Förderung nach dem Bilanzverfahren. Der Zuschuss errechnet sich hierbei aus den eingesparten Kilowattstunden Jahresheizwärmebedarf. Grundlage ist der „Hamburger Energiepass“, eine umfassende Analyse des energetischen Zustands und möglicher Sanierungsmaßnahmen, der den allgemein gültigen Energieausweis mit beinhaltet. Die Erstellung des Energiepasses wird ebenfalls bezuschusst. Wer also die energetische Modernisierung seines Eigenheims plant und dabei zusätzlich Wohnraum gewinnt, profitiert in mehrfacher Hinsicht von der Förderung für Wärmeschutz.

Die Förderangebote der KfW Förderbank können sowohl Inhaber von Mehrfamilienhäusern und Eigenheimen ergänzend nutzen. Gerne berät die IFB Hamburg, welche Förderung für Ihr Vorhaben am besten passt:

Mietwohnungen
Frank Günther, Tel. 040 / 248 46-314 oder F.Guenther(at)ifbhh.de

Eigenheim
Beratungszentrum, Tel. 040 / 248 46-470 oder wsg(at)ifbhh.de