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Grüne Oase über´m Jungfernstieg

Streit´s-Haus am Jungfernstieg erhält IFB-gefördertes Gründach

Umweltsenator Jens Kerstan überzeugte sich persönlich, wie das neue Gründach das altehrwürdige Streit’s-Haus aufwertert.

Fast 180 Jahre alt und doch ganz vorne mit dabei: Das Streit´s-Haus am Jungfernstieg erhält nach dem Umbau einen attraktiven fünfhundert Quadratmeter großen Dachgarten mit einer artenreichen Grünfläche. Das Projekt ist das erste, das die IFB Hamburg im Rahmen der Hamburger Gründachförderung unterstützt hat. Umweltsenator Jens Kerstan überzeugte sich zur Eröffnung daher persönlich, wie ein Gründach ein Gebäude optisch und ökologisch aufwerten kann.

Mit begrünten Dächern möchte die Stadt zusätzlichen Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen und zugleich der zunehmenden baulichen Verdichtung und damit verbundenen Flächenversiegelung begegnen. Neue Grünflächen verbessern das Klima vor Ort: Sie kühlen und reinigen die Luft, sie binden Feinstaub und CO2. Gründächer mildern die Folgen von Starkregen ab und entlasten die Abwassersysteme, denn sie halten 40-90 Prozent des Regenwassers zurück. Auf den Dächern können neue Freiflächen für Bewohner und Mitarbeiter geschaffen werden und Kinder ungestört vom Straßenverkehr spielen. Der Wirkungsgrad von Photovoltaikanlagen wird auf einem Gründach erhöht und die Niederschlagswassergebühr um 50 Prozent gemindert.

Insgesamt sind in Hamburg derzeit rund 6.300 Dächer mit einer Fläche von 124 Hektar (1.25 Millionen m²) begrünt. Ziel ist es, bis 2020 180 Hektar begrünte Dachfläche zu erreichen.

Pro Maßnahme gibt es daher Zuschüsse von bis zu 60 Prozent der Herstellungskosten. Die Förderung kann sowohl von privaten Bauherren als auch Unternehmen genutzt werden.

Die IFB Hamburg berät bei allen Fragen zur Hamburger Gründachförderung und begleitet Sie beim Antragsverfahren. Mehr Informationen und Ihre Ansprechpartner finden Sie hier.