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Heizung erneuern und von der Energiewende profitieren

Wer sich mit der Heizungserneuerung beschäftigt, sollte vorher den Einsatz staatlicher Fördergelder prüfen. Zuschüsse begünstigen den Einsatz moderner Technologien.

Hamburg, 15.10.2015 – Etwa die Hälfte aller privaten Heizungsanlagen wurde vor 1997 installiert und ist damit älter als die Stiftung Warentest Eigenheimbesitzern empfiehlt. Nach Einschätzung der Verbraucherorganisation hat ein Heizkessel nach etwa 15 Jahren seinen Dienst getan. Da rund 85 % des Energieverbrauchs in privaten Haushalten für Heizung und Warmwasser eingesetzt werden, birgt die Erneuerung der Anlagen ein hohes Einsparpotenzial.

Der Austausch des alten Kessels gegen ein neues Modell ist somit eine gängige Methode, um Einsparpotenziale zu nutzen, und zeigt bei der Energieabrechnung spürbare Effekte. In Hinblick auf die Klimabilanz kann der Kesseltausch jedoch nur zweite Wahl sein, denn effiziente und gleichzeitig umweltfreundliche Alternativen stehen bereit. So kann jeder – beispielsweise durch die Nutzung von erneuerbaren Energien oder Biomasse – persönlich zur Energiewende beitragen und sich außerdem attraktive staatliche Zuschüsse sichern.

  • Solarthermie nutzt die Sonnenstrahlung und wandelt diese in Wärme um. Damit wird Brauchwasser erwärmt oder sogar eine komplette Heizung betrieben. Hamburgs Förderbank trägt 100 € je Quadratmeter Aperturfläche. Der zusätzliche Austausch der Heizungsanlage wird mit mindestens 1.000 € gefördert.
  • Auch moderne Zentralheizungen können mit Biomasse-Material befeuert werden. Holzpellets, Hackschnitzel, Pflanzenöl oder Biogas kommen als Brennstoff infrage. Die Höhe der städtischen Zuschüsse hängt in diesem Fall von der Nennwärmeleistung der Anlage ab. Eine alleinige Förderung dieser Heizungsanlagen ist ab einer Leistung von 100 kW möglich.


Vor der Umsetzung der Maßnahmen empfiehlt sich in jedem Fall die Erstellung eines Hamburger Energiepass. Dieser zeigt in einem ersten Schritt Ist-Zustand, Einsparpotenziale und Modernisierungsmöglichkeiten auf. Autorisierte Energiepass-Berater nehmen eine qualitativ hochwertige Analyse des Gebäudes vor, die für Eigenheimbesitzer mit bis zu 60 % der Kosten bezuschusst wird.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank berät Sie unabhängig und kostenfrei zu Fördermöglichkeiten für den Heizungsaustausch unter 040 / 24846 129. Die KfW und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten zusätzliche Förderungen an. Die Leistungen sind in den meisten Fällen kombinierbar.

Rund um die Heizungsförderung der IFB Hamburg haben wir in einem Flyer für Sie zusammengestellt, den Sie hier herunterladen können.